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| Noch rechtzeitig vorm Regen das Tarp und die Hängematte gespannt. So ließ es sich wunderbar aushalten. Ich hatte mir vorsorglich auch ein paar warme Sachen eingepackt. |
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| Rund um meinen Sitzplatz gibt's vieles zu entdecken. |
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| Gegen 18 Uhr hatte sich nach einem kurzen Schauer das nächste Gewitter angekündigt. Zeit, die Sachen zu packen, aber nicht ohne noch einmal die friedliche Atmosphäre zu genießen. |
Mittwoch: Dinge zum Abschluss bringen. Ich habe mich durch die letzten Kapitel durchgearbeitet und bin ein riesen Stück weiter gekommen. Gerade der Pain Free Kurs war sehr umfangreich und mit reichlichen Testfragen versehen.
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| Bereits in meiner Trainer Weiterbildung zum "Fighter's Needs Coach" im Jahr 2018 waren thematisch ähnliche Inhalte impliziert. Dementsprechend ging es für mich um die Auffrischung von Wissen. |
Jetzt könnte die Frage aufkommen, warum ich mich in so alte Themen verbeiße. Ich gebe gerne eine Antwort. Mir ist es nach meinem Burnout schwergefallen Dinge zum Ende zu bringen. Sport war ist ein wichtiger Teil meines Lebens gewesen. Ich war gefühlt schon immer Coach/Trainer und möchte es auch noch lange sein. Zwischenzeitlich wollte ich aber den Sport an den Nagel hängen. Glücklicherweise ist es nicht dazu gekommen. Da viele Lernen im Rahmen meiner Naturverbindung hat mich wieder auf Spur gebracht.
Donnerstag: Essen in Dresden. Schnell mit dem Zug nach Dresden fahren und ein extragutes Menü im "Alua" genießen. Es war eine Geschmacksexplosion und ein Fest vor Auge und Nase. Gehobene Küche geht auch in Vegan. Ganz ohne Tierleid. Am heutigen Tag hatte ich aber auch meine Naturmomente. Ein Mäusebussard, der kurz vor mir ins Gras stürzte und keine zwei Meter von mir entfernt wieder ausstieg, mit einer Maus in den Fängen. Die Schwarzstörche und die Stare auf den Wiesen und gemähten Feldern.
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| Ein kulinarischer Hochgenuss. |
Freitag: Let's go! Das letzte Mal auf Arbeit fahren, bevor mein Urlaub startet. Mit einem Kind habe ich heute über Schlangen geredet. Wir haben festgestellt, wie selten sich Schlange und Mensch eigentlich begegnen. Unser Thema waren die einheimischen Schlangen, die Ringelnattern und Äskulapnattern. Wobei letztere ja wirklich nur in zwei Regionen in Deutschland vorkommt. Wie wir auf das Thema kamen? Wir hatten ein Freundebuch gelesen. Das stand unter: "Was magst du nicht?", "Schlangen und Spinnen."
Dann wurde ich gefragt, welche Tiere denn meine Lieblingstiere sein. Meine Antwort? "Ich liebe alle Tiere. So sehr sogar, dass ich sie nicht einsperren, töten oder gar essen mag."
Nach der Arbeit ging es mit ein wenig Proviant und der Hängematte im Rucksack direkt in den Erholungspark Lößnig-Dölitz. Den See habe ich bewußt vermieden. 26° und Sonnenschein ziehen die Leute ans Wasser.
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| In diesem kleinen Lindenhain lässt es sich prima in den Urlaub starten. |
Samstag: Erster Urlaubstag. Ich starte mit einer Mobility Session, Atemtraining und Meditation. Vor allem bereite ich alles für den Urlaub vor. Sachen waschen, Sachen packen.
Sonntag: Viel Draußenzeit und Zeit für Familie, intensive Naturverbindung und das Abarbeiten meiner liegen gebliebenen Wildniswind Aufgaben.
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| Raus ins Grüne. Der Regen lässt sich prima aussitzen. |
Wenn ich darüber nachdenke, dann müsste ich nochmal zwei Jahre an meine Weiterbildung hinten dran hängen. Das eine Jahr erscheint mir zu kurz. Ich bin gerade erst eingestiegen, bin neugierig geworden und habe ein paar Dinge ausprobiert. Ein zweites Jahr hätte ich gebraucht, um mein Wissen in Können zu wandeln, um das Praktische zu intensivieren. Das dritte Jahr wäre gut, um mehr in die Vermittlung von Wissen einzutauchen. Ich habe mich mal mehr oder weniger intensiv mit den Arten der Woche beschäftigt und versucht diese in mein Leben zu lassen. Bei einigen Themen bin ich weit über das geforderte Maß hinaus gegangen. Das waren zum Beispiel die Kurse vom NABU. Da sind bisher fast 200h Stunden rein geflossen. Ich war viel draußen unterwegs. Sehr viel. Ich hatte viele wunderbare Momente und Begegnungen in der Natur. Meine gesamte Wahrnehmung hat sich im letzten Jahr geändert. Ich bin konzentrierter, wachsamer, aber auch entspannter. Ich sehe mich mehr als zuvor als Teil der Natur, meiner mich umgebenden Welt. Mir ist mein Impact auf diese Natur noch bewusster geworden. Und ich sehe überall nur die Schönheit der Natur. Icb habe viel über mich gelernt. Wie ich zum Beispiel lerne und warum das bei mir früher in der Schule nicht so gut funktionieren konnte. Ich habe einiges über meine Stärken und Schwächen gelernt und ich habe Hoffnung darin, dass wir als Menschen die sprichwörtliche Kurve bekommen. Das wir unseren Planeten nicht schrotten.
Fazit der Woche: Ohne Facebook und Instagram lebt es sich besser. Wirklich. Ich wusste vor lauter Schreck im ersten Moment gar nicht, wie ich die viele gewonnene Zeit nutzen sollte. Aber das ließ sich schnell ändern. Mehr Zeit fürs Lernen, fürs Wandering, fürs Training, fürs Nichtstun. Dafür weniger Ablenkung und Doom-Scrolling.










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