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Gerade noch Sommer und jetzt schon Herbst?

KW38: in der letzten Woche ist wirklich viel passiert und ich liebe es sehr, so viel Abwechslung zu haben. Solche Wochen hätte ich gerne häufiger.  Montag: Naturverbindung ist für mich so ein holistisches Ding. Gerade in der Wildnispädagogik wird es für mich in den Kernroutinen sichtbar. Da gibt es viele Übungen, die in vielerlei Hinsicht cool sind. Aufmerksamkeit, Geduld, sich selbst regulieren können. Da zabe ixh eine große Schnittstelle zu meinem Beruf und meine anderen Aktivitäten. In meiner Arbeit brauche ich die gleichen Fähigkeiten. Genauso in meiner Rolle als BJJ Trainer.  Ich starte täglich mit einer Routine, die mich wacher macht als jeder Kaffee und dadurch hilft meine Aufmerksamkeit zu aktivieren. Das hilft mir immens.  Ich stehe auf, mobilisierte für ein pasr Minuten nach einem festen Protokoll meinen Körper. Das bereitet mich bewusst für den nächsten Schritt vor, die Atmung. Ich nutze ein Atemprotokoll, von Wim Hof. Danach packe ich meine Sachen, gehe kalt d...
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Weil es Spaß macht

KW 37: Diese Woche mag ich wieder an meinen Artenportaits für die Zertifizierung zum Wildniswind Naturmentor arbeiten. Mein Ziel ist gesetzt. Let's go! Montag: Spontaner Arbeitsausfall. Zeit, um mich in den Park zu setzen. Meine halbe Faltisomatte ist dafür perfekt. Im Park durfte ich heute einen Eichelhäher entdecken, den ich letzte Woche schon gehört hatte. Welch ein Glück. Nach vielen Jahren hat sich mein 30l Rucksack verabschiedet. Das war mein All-day Backpack. Lediglich für die großen Touren habe ich meinen 60er genutzt. Gute sechs Jahre war mein Rucksack im täglichen Einsatz. Arbeit, Training, Waldtouren. Jetzt löste er sich in einzelne Bestandteile auf. Erst waren es die Außentaschen, jetzt sind es tragende Teile. Schade, schade!  Jetzt habe ich einen 38l Rucksack. Ebenfalls von Decathlon. Der hat die gleiche Farbe wie mein großer.   Danach ging's gleich zum Mittagessen.  Weil Freunde kein Essen sind! Tiere finden diese Entscheidung super, die Natur und der W...

Gedankensplitter: Apfelkuchen

Heute widmen wir uns einem absoluten Herzensprojekt von mir. Einem Kuchen, den ich schon unzählige Male gebacken habe und der diesmal einen ganz besonderen Einsatz hat: Ein 75. Geburtstag steht an! Bis auf meine Partnerin und mich leben alle Gäste in der Familie als Mischköstler. Für mich als ehemaligen Küchenleiter (ja, auch das habe ich schon gemacht) ist das kein Hindernis, sondern ein Ansporn: Leckerer Kuchen geht rein pflanzlich so gut, dass niemand etwas vermisst. Auch ohne klassische Koch- oder Bäckerlehre habe ich in meinen fünf Jahren in der Küche eines gelernt: Auf das richtige Handwerk und die ehrlichen Zutaten kommt es an. Als zertifizierter Waldbotschafter schaue ich beim Backen natürlich nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf die ökologischen und ethischen Kreisläufe hinter den Zutaten – von der Streuobstwiese bis hin zum Nussbaum. Das Rezept: Mein bewährter Apfel-Streuselkuchen Bevor wir in den Ressourcen-Check einsteigen, hier das Rezept für eure Backform. Irgend...

Im Herzen barfuß

KW 36/2026. Gerade wenn ich denke, dass ich keine Chance für einen Aufenthalt in der Natur sehe, eröffnen sich spontan Fenster.  Ein kleines Holzschild in einem kleinen Garten-Café hat mich besonders berührt.   Montag:  Die Woche startet mit einem neuen Arbeitsort. Nach der Arbeit bleibt etwas Zeit für den Park, was ich sehr genieße. Ich habe auch schon einen Spot als Sitzplatz ausgemacht.  Dienstag: Ich habe die Möglichkeit mich in den Park zu setzen. Mein Arbeitsbeginn hat sich spontan verschoben. Eine Stunde Zeit für mich. Ich setze mich an den Stamm eines abgestorbenen Baumes und beginne meine Meditation. So lässt sich der Ort für mich besser und intensiver erleben. In einiger Entfernung erlausche ich einen Grünspecht aus und ein paar Rabenkrähen kann ich ebenfalls hören. Der Sitzplatz und ich,  dass könnte was werden. Trotz gemähter Wiesen im Park haben es ein paar Champignons geschafft. Mittwoch und Donnerstag: Ich habe an beiden Tagen etwas Zeit vo...

Abschied nehmen

Blog Post No97 - Kalenderwoche 35/2026 Montag: Vor über einem Jahr bin ich nach "Wolks" gekommen und tat mich erstmal schwer damit, in diesem entlegenen Ortsteil von Leipzig zu sein. Aber ich habe mein Herz ein wenig an das "Dorf" am Rande der Stadt verloren.  Fünfzehn Monate sind eine Menge Zeit und wenn ich hier durch den Blog stöbere, dann ist in der Zeit so richtig viel passiert. Ich habe mein erstes Wildniswind Jahr hier abgeschlossen und meine Waldbotschafter Weiterbildung absolviert. Im Kindergarten konnte ich des öfteren Wald- und Naturpädagogisch wirken. Meine Waldbotschafter Abschlussarbeit durfte ich mit der Kita Gruppe beim gemeinsamen Waldtag umsetzen.  Und dann ist da noch der Erholungspark Lößnig-Dölitz, den ich sehr mag und in dem ich mich zurückziehen konnte. Der Hängematten Platz unter den Linden.  Vor allem sind es aber die vielen kleinen und großen Menschen, mit denen ich viel Zeit verbringen durfte. Wenn ich Menschen begleiten kann, ihnen zu Sei...

Gedankensplitter: Tofu-Scramble

Das Bio-Ei-Dilemma: Ein kulinarischer Ressourcen-Check Wenn ich nach der Arbeit in der Schule oder Kita nach Hause laufe... Vielleicht ein wenig lieblos angerichtet. Als ehemaliger Küchenleiter geht das besser. Lecker war ws allemal und zwischen vollgepackten Tagen war schon der Teller ein großer Luxus. Ansonsten esse ich nämlich direkt aus meiner Lunchbox. ..., schweift mein Blick fast automatisch ab. Ich beobachte die Vögel, ziehe meine Runden durch den Erholungspark Lößnig-Dölitz oder staune über die unbändige Kraft der Natur, wenn mal wieder ein kleiner Bergahorn oder eine Sonnenblume mitten aus den schmalsten Steinfugen am Straßenrand bricht. Die Natur sucht sich ihren Weg. Immer. Seit März dieses Jahres darf ich mich ganz offiziell "zertifizierter Waldbotschafter" nennen – ausgebildet an Wohllebens Waldakademie. Eine intensive Zeit, die meinen Blick auf die komplexen Kreisläufe unserer Erde noch einmal geschärft hat. Als Waldbotschafter schaue ich nicht mehr nur auf den...

Blog Post 96

Montag: Blog Post No96 Die heißen Temperaturen sind temporär vorbei und die Abkühlung tut mir gut. Der Tag startete mit Regen und Gewitter. Ich konnte heute auf dem Weg von der Arbeit nach Hause wieder eine kleine Kuriosität festhalten.  Der Bergahorn hat sich den Platz nicht ausgesucht, aber er schießt mit voller Kraft aus den schmalen Fugen an einer Bushaltestelle. Wenn er denn nur stehen bleiben könnte, würde dieser Baum wirklich stattlich werden und einen großen Teil des Platzes beschatten.  Es ist schon wieder Donnerstag . Meine Gedanken kreisen, wenn ich aus dem Fenster der Schule schaue, in der ich gerade arbeite. Ich schaue auf eine menge Bäume und über deren Kronen und Wipfel hinweg auf ein Feld, desen Rand mit ein wenig Bebauung wueder in Grün übergeht. Es gibt Punkte in dieser Stadt, da wirkt  es sehr idyllisch. Da sehe ich nur in großer Entfernung die markanten Gebäude der Stadt.  Was mir zu gestern einfällt: ich habe zwei Waschbären erschreckt, die mir z...