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KW 44/2026

Montag: Ich bin wieder auf Arbeit und genieße den Luxus von sechs Stunden Draußenzeit. Auf jeden Fall haben die kleinen Piepsies während meines Urlaubs alle Futterstellen leer gefressen. Wir haben nach kleinen Federn und Ausscheidungen geschaut,  um vielleicht einen Rückschluss auf unsere Gäste zu bekommen.  Dienstag: Ich bin schreibend in den Tag gestartet. Auf Arbeit war ich nur kurz. Mein Heimweg führte mich einmal quer durch den Friedenspark mit einem Umweg über die Innenstadt nach Connewitz. Letztere Strecke bin ich mit der Bahn gefahren.  Mein Ziel: das Deli. In den Genuss der Mittagskarte komme ich normalerweise nicht und das heutige Essen wollte ich mir nicht entgehen lassen.  Am Wilhelm Leuschner Platz habe ich mir endlich mal die Präsentation für das neue Naturkundemuseum angeschaut. Auch wenn es noch bis 2030 braucht, freue ich mich sehr über die Nutzung und Umgestaltung der zu DDR Zeiten gebauten und legendären Bauruine aus Beton und Glas, die due meiste ...
Letzte Posts
  Ich starte diese Woche mit einem Bild aus dem Auwald. Herbstzeit ist Genusszeit – und das diese Woche draußen wie drinnen. In meiner Urlaubswoche in der KW 43 stand neben ausgiebiger Draußenzeit in der Hängematte vor allem gutes Essen im Mittelpunkt. Ich nehme euch mit auf eine kulinarische Tour durch Leipzig – vom Sushi über Mohnkuchen bis zu „Loaded Fritten“ –, zeige euch meine herbstliche Suppenküche und erzähle von unserem gemütlichen Familientreffen am Wochenende. Dazu gibt es wie gewohnt Einblicke in meine Arbeit am Artenjournal und einen neuen Gedankensplitter zum Thema Nature Journaling. Schnappt euch einen Tee und viel Spaß beim Lesen! Montag:  Ich habe Urlaub und bin mit meinem Kind zum Essen verabredet.Die gemeinsame Zeit hat mir wirklich sehr gefehlt.  Im Monchi: vegane Sushi Variationen für mein Kind und für mich Soul Garden Im Emi's: veganer Mohnkuchen und Zitronenkuchen Dienstag: Ausschlafen und dann raus an den See wandern. Waldtag! Meinen Sitzplatz habe...

KW42 und das Mikroklima vor unserer Haustür

Dieses Bild entstand am Mittwochmorgen im Friedenspark. Montag: KW 42/2026  Ich hatte das Glück gut sechs Stunden auf Arbeit draußen zu verbringen. Ich habe mit Kindern die ersten Meisenknödel aufgehangen und die wurden schon von einigen Vögeln gespottet. Das war ein guter Einstieg in die Woche. Am Abend habe ich noch einen "Gedankensplitter..." geschrieben, den du am Ende dieses Blogpost findest. Bei den kühlen Temperaturen kann die Hitze des Sommers schnell in Vergessenheit geraten.  Dienstag: Gestern haben wir Vogelfutter in der Kita an Büschen und Bäumen aufgehangen. Ich habe darauf geachtet dass die Vögel Vorrang haben. Normalerweise hängen viele Menschen die Futzerstellen dort auf, wo sich Vögel wunderbar beobachten lassen. Ich habe das auxh schon so gemacht.  Diesmal haben wir versucht zu schauen, wo sich die unterschiedlichen Vögel bewegen und genau an diesen Stellen das Futter plaziert.  Storytelling ist nicht nur eine Routine in der Wildnispädagogik. Das w...

Gedankensplitter - Das Holz der Ewigkeit

Das Holz der Ewigkeit:  Als ich von 2000 bis 2003 im Mellory in der Nikolaistraße arbeitete und Streetwear sowie Schuhe verkaufte, zog es mich in den Pausen oft durch die alten Passagen. Dabei fielen mir immer wieder die vielen Fliesen an den Wänden der Höfe auf – manche weiß, einige leicht fliederfarben. Erst später verstand ich ihre Bedeutung: Sie stammten aus der goldenen Ära des Leipziger Brühls, als die Stadt das Weltzentrum des Pelz- und Rauchwarenhandels war. Die Kacheln reflektierten das Tageslicht tief in die engen Innenhöfe, während das kühle Flieder als natürlicher Weißabgleich diente. Es schluckte harte Reflexionen, sodass die Händler die Farbtiefe und Qualität der kostbaren Felle im perfekten Kontrast prüfen konnten. Heute, mit 53 Jahren, streife ich als Natur- und Waldpädagoge durch den Leipziger Auwald und sehe die tiefen, unsichtbaren Fäden, die diesen einstigen Welthandel mit unserem Wald verbinden. Ich trage dabei die Brillen einer vielseitigen Biografie auf der N...

Vom Suchen, Finden und dem Verschenken von Herzen

Montag: Die 40 Minuten am Morgen tun mir gut. Ich höre einen Buntspecht und konzentriert folge ich dem Ruf. Meine Belohnung: Ich darf ihn auch beobachten. Welch ein Glück. Neben Rabenkrähen und Kohlmeisen entdecke ich noch einen Eichelhäher.  Das Licht bricht sich durch den Nebel und hellt meine Stimmung auf. Nebel und Sonne ist eine wunderbare Kombination. Ja, ich liebe den Herbst. Heute startet die Wildniswind Woche drei und och werde mir auf dem Weg zur Inklusionsassistenten-Weiterbildung  noch einmal die Skripte durchlesen. Diese Woche geht es um einen Baum.  Manchmal klappt es mit dem richtigen Moment. Macht es wie das Hirtentäschel - verschenkt dutzende Herzen ❤️  Dienstag: Im Garten der Kita konnte ich heute sehr entspannt den Kohlmeisen lauschen und habe mich wirklich sehr darüber gefreut,  die kleinen Piepsies beobachten zu dürfen. Ganz nebenbei habe ich Schnüre gegrillt. Das ist eine sehr beruhigende Beschäftigung.   Mittwoch: Ich habe noch...

Ich seh die Schiffe den Fluss herunterfahren...

  Am Montagmorgen habe ich mich kaum satt sehen können. Das Licht und die Stimmung im Friedenspark hatten mich einfach in ihren Bann gezogen. KW 40/2026 Montag: Die Schönheit einer Urbanen Kulturlandschaft einzufangen ist gar nicht so einfach. Deswegen probiere ich es mit Bildern und Worten. Das gelingt mir mal mehr oder weniger gut.  In dieser Woche bin ich thematisch mit Wildkräutern verbandelt. Mein Thema: Storytelling im KKontext von Kräutern.  Wenn ich durch den Park gehe, dann sehe ich viele Kräuter. Auf dem Weg zur Arbeit entdecke ich am häufigsten Spitzwegerich, Breitwegerich, Brennnessel, Taubnessel, Knoblauchsraucke, Gänseblümchen,  Löwenzahn,  Gundermann.  Ich picke mir mal einfach eine Pflanze raus, die ich gleich kulinarisch  verarbeiten könnte. Wie wäre es mit einer Kartoffelsuppe mit Spitzwegerich? Hast du es schon mal probiert? Ich finde vor der Arbeit noch eine halbe Stunde Zeit und genieße die Sonne und das Licht. Sitzplatzroutine und...

Äquinoktium oder Tag- und Nachtgleiche

Ich fange heute mal anders an, und starte ertmal mit meinen eigenen Gedanke, bevor ich später über den Rest der Woche schreibe.  Gedankensplitter...  Die Jahreskreisfeste spielen im Naturmentoring eine wichtige Rolle. Mir war das vorher, bei Beginn meiner Wildniswindreise vor genau zwei Jahren, so nicht bewusst, aber ich finde die Idee gut. Wir sollten Übergänge zelebrieren. Nach dem persönlichen Stress der letzten Woche tat ich das für mich einzig richtige: in die Reflexion gehen und damit auch meinen eigenen Ballast loswerden. Das ist auch eine Möglichkeit, das Mabon, die herbstliche Tag- und Nachtgleiche, zu betrachten. Sich vom Ballast lösen, um eine ehrliche Antwort (Ernte) zu bekommen. Wir feiern seit jeher Erntedankfest. Vielleicht liegt ja der Ursprung im Mabon. Am Mittwoch, dem 23. September 2026 um exakt 02:05 Uhr, ist dieser Moment erreicht: Tag und Nacht sind für einen kurzen Augenblick im Gleichgewicht, bevor das Licht Schritt für Schritt der Dunkelheit weicht. In...