Zugegeben, wer kennt es nicht, diesen Blues nach dem Urlaub. Die eine Hälfte von mir hängt noch im Tinyhouse, die andere Hälfte versucht sich hier zu arrangieren. Pünktlich zum in meinem Gedächtnis abgespeichert, mit Beginn des Vogelkonzertes gegen 5 Uhr bin ich wach. Aber etwas hat sich verändert. Die Stadt ist mit all ihren Geräuschen deutlich lauter. Die Straßenbahn, die eine Straße parallel zu meiner läuft ist sehr laut, wenn das Fenster offen ist. Dann sind da die feiernden Menschen, die durch die Nacht ziehen. Losfahrende oder einparkende Autos in meiner Straße und die Zufahrt zum Krankenhaus an der nächsten Kreuzung. Dann das Licht. Im Urlaub in hunderten Meter Entfernung drei Laternen. Hier zu Hause überall Lampen, Es gibt keine Dunkelheit. Das hellste im Urlaub war meine Stirnlampe, wenn ich in der Nacht aufs Klo musste und ansonsten der Mond. Was mir aber besonders auffiel. Die Vögel waren nicht da. Im Unterbewusstsein lauschte ich während des Versuchs noch einmal ...
Waldbotschafter & Naturmentor (i.A.)