Innerlich bin ich schon bei unserer nächsten großen Reise mitten in die Natur. Nachdem wir bereits Anfang letzten Jahres ein Wochenende in einem umgebauten Zirkuswagen verbringen konnten, ist der Wunsch gewachsen es auch mal für zehn Tage zu probieren. Uns erwarten zehn Tage in einer ländlichen Gegend im Westen von Tschechien. Unser Domizil wird ein augebauter Zirkuswagen sein, der in einem kleinen bewaldeten Grundstück abseits eines kleinen Dorfes liegt. Wir haben einen Ofen, einen Gasherd, genügend Wasser im Tank. Strom gibts aus der Powerstation und der Kühlschrank läuft übers Gas. Zwei Powerbanks werden wir zusätzlich dabei haben, da ich mit dem Smartphone navigiere, fotografiere und auch Bücher lese. Um uns herum gibts Wald und Wiese, ein paar Dörfer und die nächste größere Stadt ist 30 Kilometer entfernt. Nach meinem Geschmack ist es perfekt. Jetzt heißt es die Packliste in Gedanken durchzugehen. Auf beengten Raum brauchts bei Regenwetter Bekleidung, die wirklich schnell trocknet. Zudem sollte die Kleidung gut und schnell mit der Hand zu waschen sein. Über das Essen mache ich mir noch keine so großen Gedanken, trage aber alles was uns so in den Sinn kommt in eine Tabelle ein. Für die ersten Tage werden wir frisches Obst und Gemüse dabei haben. Ansonsten gibt's trockene Lebensmittel wie Pasta, Reis und Mehl, Backpulver, Hefe sowie Sojaprotein, Erbsenprotein in Form von Chunksnund einige Konserven wie zum Bespiel Kokosmilch, Pesto, passierte Tomaten, weiße Bohnen und einiges mehr. Wir trinken Wasser, viel Kräutertee und Kaffee. Für letzteren und das Porridge nehmen wir Hafermilch mit. Unser Luxus ist diesmal das Auto. Allerdings wollen wir nur die Hin- und Rückfahrt damit bestreiten. Warum das Auto? Unser Ziel ist ca. drei Stunden Fahrt von zu Hause entfernt. Eine Fahrt mit dem Zug würde fast einen Tag in Anspruch nehmen. Die nächste kleinere Einkaufsmöglichkeit ist ca. 75 Minuten Fußweg entfernt.
Wenn ihr wollt, nehme ich euch in den nächsten Wochen gerne in die Vorbereitungen mit.
Montag: Familien Brunch zu Ostern. Schön, wenn mehrere Generationen zusammenkommen. Was ich vergessen habe, dass waren die Bilder vom Essen zu machen.
Dienstag: Das die Tage fordernd werden, war mir vorher klar. Umso schöner ist es, wenn ich wenigstens während der Arbeit rauskomme. Die Kastanien im Garten haben ihre Blattknospen regelrecht raus gesprengt. Die State sind jetzt regelmäßig im Farten zu beobachten und der Eichelhäher kam auch vorbei.
Mittwoch: Das Training fängt später an. Zeit, um mich auf eine Wiese zu legen, die Gedanken ziehen zu lassen und die Augen zu schließen. Zwischendrin beobaxhtw ich Insekten und Vögel. Die Pflanzen auf der Wiese schaue ich mir auch genauer an. Das hätte einen schönen bunten Salat ergeben können. Aber von ein Wiese auf der potenziell viele Hunde unterwegs sind mag ich dann doch nichts sammeln.
Donnerstag: Die Sonne lockt und ich freue mich auf meine Draußenzeit in der Kita, bevor es wieder ins Training geht. Ein lieb gewordenes Ritual ist es, nach dem Training meine Gemüsekiste abzuholen. Seit über drei Monaten nutze ich dieses Angebot und kaufe biozyklisch veganes Gemüse und Obst in Direktvermarktung. Ich mag es nicht mehr missen, auch wenn ich mich anfänglich mit saisonalem Winter-Gemüseschwer tat. Aber dafür habe ich deutlich cleaneres Essen und tue gleichzeitig etwas für meine Um- und Mitwelt.
Freitag: Selbst der Regen hält und nicht im Gruppenraum. Dabei hatze es am Morgen wirklich sehr kräftig geregnet. Den Sport der Gruppe durfte ich anleiten. Als Trainer mit 30 Jahren Erfahrung im Kinder- und Jugenbereich und und zig tausenden Unterrichtsstunden war ich natürlich in meinem Element. Tierbewegungen zum Aufwärmen sowie Rangeln und Raufen im Hauptteil.
Nach der Arbeit habe ich mir lecker Essen im Deli gegönnt und bin noch etwas durchs Viertel geschlendert.
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| Durch meine Weiterbildungen habe ich viele neue Arten kennengelernt oder neu wiederentdeckt. Die Knoblauchsrauke sehe ich zur Zeit ständig. Das ist wirklich eine wunderbare Pflanze. |
Samstag: Ich sag mal so... das war ein guter Schnitt. Viereinviertel Stunden für 10 Kilometer. Wenn Mensch viel entdecken will, dann muss das Tempo raus und mehr Pausen her. Wir waren heute gut 25 Kilometer von Leipzig entfernt unterwegs.
Wie ist es eigentlich bei dir? Strecke und Tempo oder Slow down für mer Naturverbindung?
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| Schuhe binden und los geht's! |
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| KIrschblüte |
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| Ja, ich hatte den großen Rucksack dabei. |
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| Kirche und Friedhof von Altenhain |
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| Eine imposante Platane |
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| In der Gegend gibt es zahlreiche Steinbrüche |
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| Ich mag die Spiegelung im Wasser. |
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| In der Sonne waren einige Eidechsen zu bewundern. |
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| Bald schließt sich das Kronendach. |
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| Dass, was meine Smartphonekamera bei 10facher Vergrößerung so hergibt. Red Robin. |
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| Wurzelteller sind wunderbare Räume für Naturbeobachtungen |
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| Verbunden |
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| Ein Platz an der Sonne. |
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| Wie schön die Blätter ins Licht hinaus wollen. Die Bäume erwachen aus dem Winterschlaf und haben Hunger. Dafür müssen die kleinen Kraftwerke noch etwas wachsen. Ich finde es unglaublich spannend, wie Bäume im Jahreszyklus leben. Für mich ist es ein großes Wunder und es ist gut, nicht alles zu verstehen, was in der Natur passiert. |
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| Selbst die Buche treib aus. Aber wir haben ja auch fast dreizehn Stunden Tageslicht. Zeit zum Aufwachen. |
Sonntag: In der Nacht kam ein lang anhaltender Regen. Heute Morgen bin ich einfach entspannt liegen geblieben, habe irgendwann Brötchen gebacken. Irgendwann später gabs nen zweiten Kaffee und ich habe mein Buch über Stare weiter gelesen. Irgendwann habe ich mir e8n Workout gegönnt. Ein unschlgbarer Vorteil, wenn Mensch das notwendige Equipment zu Hause hat.
Was noch so passiert ist? Diese Woche standen einige Entscheidungen an. Ich habe mich für eine sechsmonatige Weiterbildung in meinem Betrieb angemeldet. Diese findet in Präsenz von Mai bis November, einmal wöchentlich statt. Ich hole mir zusätzlich das notwendige Fachwissen für meine Arbeit in der Integration und Inklusion.
Weiterhin koketiere ich mit ein Weiterbildung im Sport und danach mit einer Weiterbildung in Wildkräuterpädagogik. Also langweilig wird mir bestimmt nicht.
Wir lesen uns.
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