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Montag: Wir haben hier noch sechs spannende Tage vor uns und für den heutigen Tag hatte ich mir vorgenommen vor Sonnenaufgang raus zu gehen. Das Vorhaben ist geglückt und ich wurde mit einem intensiven Vogelkonzert beschenkt, in dem auch noch ein Reh bellend mitwirken wollte.
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| Als die ersten Sonnenstrahlen auf den Berg gegenüber fielen, war ich schon über eine halbe Stunde draußen. |
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| Der erste Kaffee kurz nach 6 Uhr tat richtig gut. Draußen war es mit 3°C echt frisch. |
Am frühen Nachmittag sind wir wieder zu einer Wanderung aufgebrochen.
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| Pfaffenhütchen |
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| Solche Brücken über die Strela gibt es einige. |
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| Sanft dahin fließend. Die Strela. |
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| Zwischenzeitlich fanden wir uns in spannenenden Waldgebieten wieder. |
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| Was da wohl hinter den 2,50 Meter hohen Zäunen zu Ostblockzeiten mit Zain und dreifach Stacheldraht geschützt werden musste? |
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| Entlang einer alten Zaunanlage. |
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| Ein wunderbarer Rastplatz unter einer alten Eicje und einem Bergahorn. |
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| Wir hatten Gesellschaft während der Pause und haben geteilt. |
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| Felder, Wälder und Wiesen. |
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| Einfach mal den Baum ausmauern. |
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| Orientierung suchend. |
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| Lebensgroße Teufelfigur an einer markanten Stelle. Das sorgte bei uns für Verwunderung. |
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| Wackelttest? Wackelt! |
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| Platterbsenblüte |
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| Im Stelatal gibt es viele kleine Bungalows und Häuschen. |
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| Hier wurde mit viel Leidenschaft gearbeitet. |
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| Ein wunderbares Plätzchen für eine längere Rast. |
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| Diese Wiese war wirklich schön gelegen. Außerhalb der Ferien und an einem Montsg gehörte dieser Platz uns alleine. |
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| In dem Moment war meine Entscheidung für den Rastplatz schon getroffen und traf auf Zustimmung. |
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| Menschen haben sich einen wunderbaren Platz zum temporären Entspannen geschaffen. |
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| Es ging heute dreimal rauf und runter. Der Aufstieg wurde jedesmal mit tollen Aussichten belohnt. |
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| Maik Löckchen ;) |
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| The Chicken of the woods oder auch Schwefelporling. |
Dienstag: Wir müssen ein wenig die Vorräte auffüllen u d sind deswegen nach Pilzen gefahren. Ich selbst war schon seit über dreißig Jahren nicht mehr hier.
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| Eine der größten Synagogen der Welt. |
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| Der Laden verspricht veganes Essen... |
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| ...und hält sein Versprechen. Das war mega lecker. |
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| Der Cappuccino mit Hafermilch auch. |
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| Okay?! |
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| Eine beindruckende Kirche. |
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| Verzierte Häuser findet Mensch hier viele. |
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| Am Abend habe ich mir noch ein wenig Bewegung gegönnt und... |
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| ...ein lecker Abendessen kredenzt. Salat mit Gemüsebällchen und Brot. Dazu gab's es alkoholfreien Roséwein. |
Mittwoch: Faulenzen. Wir haben einfach den Moment am Vormittag verpasst los zu gehen. Der Tag glänzte immer wieder mit stärkeren Regengüssen. Wir haben gelernt. Ich für meinen Teil English. Zudem habe ich mir einen Vortrag zum Thema Butwink und Mobility-Training angeschaut. Wir haben gemeinsam ein Musikratespiel gespielt, Essen gekocht, Körperpflege betrieben und ich habe noch ein Mobility Workout gemacht. Wir durften einen Regenbogen bewundern und aus dem Panoramafenster gab es immer wieder Vögel zu bestaunen.
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| Regen und Sonne |
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| Eine schöne Symbiose |
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| Improvisieren fürs Workout. |
Donnerstag: Wir sind wieder gemütlich in den Tag gestartet und sind gegen 13 Uhr dann zu einer Wanderung aufgebrochen. Ich würde an dieser Stelle einfach mal behaupten, dass diese in die Top 3 meiner schönsten Routwn gehört. Auf dem Weg waren wir alleine und manchmal war es nicht einfach die Pfade von Wildwechseln zu unterscheiden. Das spannende für unsere Region war, dass es bei Komoot keine Referenzpunkte gab und ich quasi in blaue hinein planen musste. Das ist oft umständlich und langwierig, da ich immer noch Vergleichskarten brauche.
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| Ein letzter Blick über die Felder rund um Mladotice, bevor wir die letzten zweieinhalb Kilometer bergauf zu unserer Unterkunft gelaufen sind. |
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| Wir haben mehrere große Wiesen gesehen. Auf dieser standen unzählige Margeriten. |
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| Okay! Keine Brücke? Die Option: barfuß durch oder eine Alternative finden. Den Bach seint tatsächlich ein Bieber aufgestaut zu haben, so akkurat wie der Damm ein paar Meter weiter aussah. |
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| Die Alternative. In Tippeltappeltour ging es hier langsam und sanft schwingend rüber. |
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Kuckucks-Lichtnelke Der Kuckuck ist tatsächlich seit ein paar Tagen fast überall zu hören. Die Wiedehopfe scheinen hier nur einen Zwischenstopp eingelegt zu haben. |
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| Glockenblumen, soweit die Augen blicken können. |
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| EINTAUCHEN & WALDBADEN |
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| Stimmgabel |
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| Welch ein schöner Platz. Dieser See ist durch einen Erdrutsch nach starken Regenfällen vor gut 150 Jahren entstanden. |
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| Im Hochsommer ist das bestimmt ein kühlendes Plätzchen. Vorausgesetzt der Bach führt Waser. |
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| Solche Wanderpfade machen uns glücklich. |
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| Wenn es mich trägt, dann sollte es alle tragen. |
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| Weitsicht und die Einsicht, wie klein wir Menschen und unsere Probleme eigentlich sind. |
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| An dieser Stelle passierte der Felsrutscch, der den neuen See formte. Ein Riese hat scheinbar ein Mikado-Stäbchen vergessen. |
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| Eine weitere schöne Raststelle. Wir fühlten uns ein wenig an unsere Schwedentour erinnert. |
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| Die meisten Wanderwege waren gut gepflegt. |
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| Durch das Tal fuhr auch ein Zug von Mladotice kommend in Richtung Plzen. |
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| Oder diese kleine Reperatur-Zug. |
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| Ein weiterer Blick au den See. |
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| Nach einigen Kimometern tauchte das zweite Dorf auf. |
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| Unsere erste Raststelle auf einem Berg mit Blick über er die frisch gemähte Wiese. Dort haben wir ein Reh getroffen. |
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| Gelegentlich kamen wir durch kleine Dörfer hindurch. |
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| Wie schön kann bitte ein Wochenendhäuschen gelegen sein? |
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| Der passende Teich direkt vorm Haus. |
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| Immer wieder taten sich neue Blickachsen auf. |
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| Die ersten Kilometer liefen wir auf diesem Forst- und Landwirtschaftsweg. |
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| Eine mächtige Pflanze. Hier waren richtig viele Insekten zu beobachten |
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| Weißdorn |
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| Das war der Start unserer Tour. Ein weiter Blick ins Land. |
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| Der Abschluss eines wunderschönen Tages. Geschmorte Möhren und Spargel an Kartoffeln, Sauce Hollandaise und gebratenem Tofu. |
Freitag: Tag 9 unseres Urlaubs. Es ist schon fast zum gewohnten Ritual geworden und wir starten entspannt in den Tag. Zum Frühstück gibt es Pancakes und einen Kaffee mit Hafermilch. Ich habe zuerst Englixh gelernt und dann an diesem Block geschrieben. Begleitet wurde ich die ganze Zeit über von einem nie versiegendem Vogelkonzert un Insektensummen. Gestern hatten wir reichlich Bilder während unserer Wanderung gemacht, von denen och einige ausgesucht und beschriftet habe. Wir haben in den Tag hinein gelebt. Gelesen, gelernt, beobachtet. Unser Abendessen bestand aus Pasta und einer kräftigen Tomatensauce mit weißen Bohnen, was wir uns am Lagerfeuer haben schmecken lassen.
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| Ein bisschen Kienspahn und eine Hand voll Pusteblumensamen. |
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| Mein Lieblingsaufbau für ein Lagerfeuer |
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| Gleich verschwindet die Sonne hinter den Bergen. |
Samstag: Irgendwo zwischen Wehmut und Freude. Die letzte Tour des Urlaubs stand an. Da wir noch tanken mussten und etwas Proviant für die Tour brauchten, sind wir drei Dörfer weiter von unserer Unterkunft aus gefahren, um das mit einer Wanderung zu verknüpfen. Bei 26°C brauchten wir auf jeden Fall viel zu trinken und Sonnencreme. Die Tour habe ich kurzfristig mit Komoot geplant. Was uns erwarten würde war mir nicht ganz klar und die gut zehn Kilometer waren phasenweise spektakulär. Den Rest gibts in den Bildern.
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| Los ging's ziemlich unspektakulär. Forstplantage, bergauf und es war viel zu warm. |
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| Am Wegrand tachten die ersten Steine auf. Bis dahin alles normal. |
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| Dann auf dem Berg der erste Granitkoloss. Groß, wie ein Einfamilienhaus. |
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| Ebenfalls oben auf dem Berg. Es steigert sich. Format: Doppelhaushälfte. |
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| Um ein Größenverhältnis zu haben ⬇️ |
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| Ich bin 176 Zentimeter lang und echt nicht schmal gebaut. |
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| Manche Granitformationen kommen gestapelt daher. |
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| Ab hier war auch ich sprachlos. |
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| Als hätten Riesen ihr Spielzeug liegen lassen. |
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| Die nicht so schönen Seiten der Holzplantagen-Wirtschaft. Dieser Platz ist für die dauerhafte Nutzung (Ausbeutung) angelegt. Eine asphaltierte Forststraße setzt dem die Krone auf. |
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| Im Gegensatz dazu gab es immer wieder schöne Aussichten. |
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| Mein Herz blutet angesichts des Raubbau an der Natur mit riesigen Maschinen, die den Boden dauerhaft schädigen. |
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| Aber solche Bildwr helfen darüber hinweg. |
Den letzten Abend haben wir mit einem Essen und einem Lagerfeuer ausklingen lassen.
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| Ein kleines Andenken habe ich da gelassen. |
Wir lesen uns.
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