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Vögel schnitzen. Ein bescheidener Anfang.

Montag: Durchatmen und entspannen. Wir schreiben KW 13/2026. Wenn ich eine Vertretung habe und der Weg von der Arbeit direkt an meinem Sitzplatz vorbei führt, dann pacle ich doch liebend gerne die Hängematte ein.  Die Kita, welche ich heute besucht habe, die hatte keinen schönen Garten. Noch nicht. Wenn die Bäume in 20 bis 30 Jahren deutlich größer als jetzt sind, dann sollte sich das ändern. Um die Einrichtung herum stehen die gut 50 Jahre alten Platzenbauten aus DDR Zeiten. Dementsprechend lässt sich das Alter der Bäume im angrenzenden Park gut abschätzen. Es gab Rabenkrähen zu beobachten und zahlreiche kleinere Vögel. Im Garten selbst flogen einige Hummeln une eine Mauerbiene konnte ich eine Weile lang beobachten. Nach der Arbeit zog es mich direkt an meinen Sitplatz. Die Lauer war wieder von vielen Lachmöwen vereinnahmt.  Langsam wird es wieder grüner.  Einfach nichts tun. Ich mag dieses Licht im Auwald Der Pfad ist kein rwgulärer Weg, der sich aber über viele Jahre ...

Gedankensplitter... Nature Journaling

Dieser Text enthält Werbung zu Autorinnen und Anbieterinnen.  Meine Erfahrungen mit Naturtagebüchern und was es mit mir gemacht hat.  Bis vor drei Jahren hatten mich Tagebücher nicht interessiert. Also zumindest das selber schreiben nicht. Noch weniger das Zeichnen. Das schlich sich Stück für Stück wieder in mein Leben. Manchmal braucht's einen kleinen Schubs. In meinem Fall war es eher ein deftiger Crash.  Ende 2023 habe ich wieder damit begonnen zu zeichnen. Mein Start waren zwei Bücher. Verena Hillgärtner "Nature Journaling" In diesem Buch findest du alles für deinen Einstieg ins Thema. Matthias Blaß "Freundschaft mit der Natur" Hier geht es primär um Naturverbindung. Die verschiedenen Kern-Routinen der Wildnispädagogik waren für mich sehr hilfreich, um meine Wahrnehmung zu schärfen. Zeichnen, dass habe ich Jahrzehnte lang nicht gemacht. Alles, was ich brauchte - Papier und Stift und eine Inspiration. Aber ich tat mich wirklich schwer mit dem Zeichnen. Mein...

Tag- und Nachtgleiche

Montag: Das Wetter ist schon fast Aprilhaft. Regen, Wind, Sonne, Hagel, Regen. Nach der Arbeit habe ich mich spontan für einen Besuch des Leipziger Südfriedhof entschieden. Als Naturpädagoge sind Friedhöfe immer lohnenswerte Ziele. Ich bin keine 30 Meter gelaufen und schon lief mir ein Eichhörnchen über den Weg. Ich hörte einen Buntspecht, einen Eichelhäher, Ringeltauben, Kohlmeisen, Blaumeisen und konnte wieder Amseln und Buchfinken beobachten. Dann sind da auch noch die vielen Bäume und Büsche. Friedhöfe spiegeln Zeitgeist wieder. Früher setzten die Menschen zwar auch auf Eiben, Eichen, Ahorne, Trauerbuchen, Hainbuchen, Linden, Kastanien und Eichen aber es sind auch viele stattliche Nadelbäume zu finden, die sonst nicht hier zu Hause sind. Bei den Büschen beherrschen die Rhododendren das Bild. Einige Exemplare haben schon stattliche Dimensionen und sind locker über einhundert Jahre alt. Die Birke schiebt ihre Blätter an Licht. Eine wunderbar große Trauerbuche. Auf den Leipziger Fried...