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Willkommen in 2025

Mit reichlich Verspätung gibt's den Bericht von unserer ersten Tour in diesem Jahr. Da ist allerdings seitdem schon etwas mehr passiert. Aber davon berichte ich euch in einem späteren Blogeintrag. 

Mit meiner Partnerin zusammen ging es nach Rochlitz in Mittelsachsen. Rochlitz liegt ca. 40 Minuten Autofahrt von meinem zu Hause entfernt. Leider ist die kleinste sächsische "Große Kreisstadt" schon seit über 20 Jahren nicht mehr an die Bahn angeschlossen und so mussten wir, auch aus Zeitgründen, aufs Kfz zurück greifen. Auf den Weg nach Rochlitz fuhren wir durch eine von kleinen Orten und Landwirtschaft geprägter, aber sehr schönen Kulturlandschaft. Von überall sichtbar thront der Rochlitzer Berg, das heutige Ziel unserer Wanderung. Kaum in Rochlitz angekommen, wurden wir an der Zwickauer Mulde vom Wahrzeichen der Stadt, dem Rochlitzer Schloss, begrüßt. Der erste Eindruck sagte uns, dass wir eine schöne Wanderung haben werden. Rochlitz hat als kleine Stadt eine gut 1000jährige Kulturgeschichte. Als Besiedlungsort wird dieses Fleckchen Erde sicherlich schon deutlich länger genutzt.

Das Schloss ließen wir rechts liegen und bewegten uns an der Mulde entlang in Richtung Tagesziel. Vom Fluss führte ein relativ steiler Weg den Berghang hinauf. Auf dem Porphyr Weg ging es durch einen Laub Mischwald, der von alten mächtigen Buchen geprägt wurde. Viele dieser Gigantinnen waren allerdings schon abgestorben oder stark geschädigt. Als Paradies für Totholz liebende Tiere und Pilze, sowie als Wasserspeicher und Basis für Moose werden sie auch in den nächsten hundert Jahren ihren ökologischen Zweck erfüllen. Beim windigen Wetter mit starken Böen mussten wir uns sehr vorausschauend durch den Wald bewegen, um eventuell herab fallende Äste rechtzeitig zu entdecken. 

Vom Rochlitzer Berg ging es dann direkt hinunter zu Mulde und von dort aus wieder zurück nach Rochlitz. 

Was wir auf unserer Tour alles entdeckten:

  • Wogendes Schilf, dass sich im Wind verbog. 
  • Kormorane auf den Bäumen. 
  • Der erste spannende Waldbewohner war ein Eichelhäher. Dieser ließ uns in nicht einmal 5 Metern Abstand gewähren. 
  • Ein Schwarzspecht. Dieser meckerten wirklich sehr mit uns und hielt gehörig Abstand zu uns. 
  • Zudem waren wirklich viele kleine Vögel unterwegs. 
  • Was mich beeindruckte, dass waren die riesigen Buchen. Im Wald standen auch Mammutbäume. Wer die wohl wann gepflanzt hat? 
  • Die Landschaft im allgemeinen. im speziellen war es der Weg vom Berg hinunter zu Mulde. Im Frühjahr werden wir eine größere Tour in der Gegend planen. 
Die Bilder von der Tour füge ich wie gewohnt nach dem Text ein. 

Waa dieses Jahr noch alles kommt und gerne kommen darf.

  1. Eine geplante Reise in die Eifel, um Wohllebens Waldakademie zu besuchen, Peter Wohllebens zu treffen und noch einige Zeit in der Region zu verbringen. Für den Termin hatte ich bereits vor über einem Jahr einen Gutschein geschenkt bekommen und die Reise haben wir bereits im letzten Jahr durchgeplant.
  2. Eine Wochenendtour pro Monat mit viel Draußenzeit.
  3. Hoffentlich einige Draußenzeiten mit Overnighter und das auch gerne in der Woche.
  4. Eine Intensivierung meiner Naturmentoren Ausbildung bei Wildniswind, mehr Wandering, mehr Nature Journaling. Ich freue mich schon auf die längeren Tage. Zudem freue ich mich auf ein paar Projekte in der Kita. Außerdem habe ich mir zum Ziel gesetzt, meine Naturmentoren Ausbildung bis Ende des Jahres abzuschließen.
  5. Finanzielle Mittel organisieren. Vor allem für Bücher. Dadurch, dass ich die Bücher gerne mit Stiften markiere, kommt ein Ausleihen in der Bibliothek nicht in Betracht. Ich hätte gerne auch ein Amazonas Hängematten- Schlafsystem für meine Solo Overnighter 
  6. Ich werde mich, weil es thematisch passt noch durch einige Online Kurse vom NABU arbeiten.
  7. Ich habe konkrete Ideen, wie ich nach Abschluss meiner Ausbildung weiter machen möchte. Die hebe ich mir aber noch bis zum Herbst auf. Also bleibt gespannt. 
Du magst mich finanziell unterstützen? Hier gibt's meine

Du magst Amazon nicht (verständlicher Weise) und magst mich trotzdem supporten? Wir finden eine Lösung. 

Auf dem Weg zum Rochlitzer Berg und dem 

Die kleinen Highlights am Wegestand.

Im Reich der gigantischen Buchen

Scrambled Tofu, Brot und Tee. Guter Proviant macht jede Wanderung zum Highlight.

Weitläufige Kulturlandschaft an der Zwickauer Mulde.


Das Rochlitzer Schloss ist schon sehr fotogen.


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