Der Titel von Peter Wohllebens Roman passt sehr gut als Motto für die Art Woche. Seit dem Buch und dem Film "Das geheime Leben der Bäume" von Peter Wohlleben haben Buchen einen besonderen Platz in meiner Wahrnehmung gefunden.
By the way... Diese Blogbeiträge schreibe ich tatsächlich als Tagebuch. Manchmal schreibe ich Dinge auf, die gerade passieren. An manchen Tagen schreibe ich am Abend ein paar Zeilen und gelegentlich schreibe ich auch erst Tage später auf, was mich so bewegt und was ich so erlebt hatte. Die Texte finden sich so, oder so ähnlich in meinen Naturtagebüchern wieder. Der große Vorteil an diesem Blog sind natürlich die Bilder.
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Eine Buche in ihrem ersten Jahr als Baum. Bis aus diesem Keimling eine Gigantin wird braucht es allerdings viel Glück und zwei bis drei Jahrhunderte. Buchen können 500 bis 600 Jahre alt werden und eine Höhe von 50 Metern erreichen.
So sieht es zum Beispiel in meinem Naturtagebuch aus.
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| Buchen als solidarische Wesen? Dieser Buchen-Stumpf wird über das Wurzelsystem von anderen Buchen mit notwendigen Nährstoffen versorgt, da dieser nicht mehr in der Lage ist eigenständig Fotosynthese zu betreiben. (Gesehen während einer Wanderung mit Wohllebens Waldakademie in Wershofen/Eifel) |
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| Unterschiedlicher geht's kaum. Rechts im Bild: eine Baumplantage mit Douglasie und Fichte. Links im Bild: ein Teil einer Fläche vom Urwaldprojekt von Wohllebens Waldakademie. |
Montag: Mein Tag stattete nicht mit Buchen, dafür allerdings mit großen mächtigen Eschen, einer Kastanie und einem Kirschbaum. Ich war wieder in einem neuen Kindergarten im Leipziger Osten. Den Abend verbrachte ich an der Lauer. Abendstimmung genießen und in die Nacht hinein in der Natur entspannen. Belohnt wurde ich mit einem grandiosen Vogel- und Froschkonzert. Auf dem Heimweg liefen mir noch zwei Füchse über den Weg.
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Mit dem Rad ist der Weg schnell gefahren und mit der Isomatte im Einschubfach der Hängematte, sowie dem Schlafsack lässt es sich lang aushalten.
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So wunderbar. Der Mond war so hell, dass ich ohne Stirnlampe meine Sachen packen konnte. Für das Schlafen im Freien hatte es bei der Helligkeit definitiv ein Tarp gebraucht.
Dienstag & Mittwoch: Ein großer Luxus meiner Arbeit ist es, dass ich viel Zeit draußen verbringen kann und zwischendrin, wenn es die Situation zulässt, immer wieder in die Natur abtauchen kann. Am besten gelingt das in Kindergärten und Förderschulen. Wenn es dann noch Spaziergänge gibt, wird es für mich als angehenden Naturpädagogen besonders spannend. Am Mittwoch ging's mit den Kids durch einen kleinen Park zu einem neuen Spielplatz. Dieser liegt inmitten einer Gartensiedlung und die Kids brauchen finden schnell ihre Inspiration und sammeln Holz, welches wir zu einem wirklich großen Lagerfeuer Tipi schichten. Sie sind hoch motiviert und tragen für eine gute Stunde alles an Holz zusammen, was sie in der näheren Umgebung finden. Auf dem Weg zum Training findet ich etwas Zeit für ein paar ruhige Momente am Karl Heine Kanal. Meine Naturbegeisterung hat sich mittlerweile auch in meinem Kampfsporttraining herum gesprochen und ich bekam zwei wunderbare Bücher geschenkt. Was für eine Freude.
 Wenn Kinder ihrem Spieltrieb folgen.
Geschenke, über die ich mich besonders freue. DANKESCHÖN.
Donnerstag: mein Einsatzort hat sich geändert. Das viele Hin und Her bin ich seit den letzten beiden Monaten gewohnt und versuche das bestmögliche daraus zu machen. Die Schule kenne ich schon und freue mich auf den Weg, welcher mich durch den Erholungspark Lößnig-Dölitz führt. Mit dem Fahrrad habe ich eine gute Möglichkeit neue Orte zu spotten, die ich mir später genauer anschauen werde.
Freitag: Mit dem Fahrrad fahre ich einen neuen Weg durch den Erholungspark Lößnig-Dölitz und entdecke spannende Ecken, die mir bisher verbogen blieben. Ich freue mich über die Graureiher, Graugänse, Amseln, nehme den Löwenzahn, die Knoblauchsrauke und die Gänseblümchen war. Vor allem freue ich mich über das Wissen, welches ich bisher während meiner Wildniswind Weiterbildung bekam mmen habe. Zum Glück kann ich die Strecke heute nochmals auf dem Heimweg erleben. Während meiner Arbeitszeit gehen wir mit den Kids noch raus, besuchen einen kleinen Park mit Teich. Wir freuen uns über den Graureiher und die Stockente, zudem durften wir Ziegen füttern und streicheln. So lässt es sich aushalten. Auf dem Weg nach Hause fahre ich den gleichen Weg, den ich schon am Morgen genommen hatte und freue mich auf den Wochenend Ausflug mit meiner Familie.
Samstag: Ich werde zeitig wach. Am Freitag Abend kamen wir hier in Flöha an, einer Kleinstadt am Fuße des Erzgebirge. Ich hatte versprochen Brötchen zu kaufen, gönnte mir aber erstmal einen Kaffee im Garten unserer Unterkunft. Keine 200 Meter vom Haus liegt der gleichnamige Fluss Flöha, an dessen Ufer entlang laufend ich zum Bäcker finden würde. Ich höre weit entfernt einen Kuckuck, freue mich über die Kohlmeisen im Nistkasten und den Vogel des Jahres 2025, den Hausrotschwanz. So lässt es sich gut in den Tag starten.
Auf dem Weg zum Bäcker mache ich einen Umweg und verliere mich etwas in der Zeit. Die Flöha bietet viele Möglichkeiten dafür. Die Menschen haben hier, anderes als in anderen Städten, die Uferbereiche nicht gemäht. Was für eine Oase. Die ersten beiden Bilder entstanden am Morgen. Die Bilder danach sind auf unserer Wanderung von Flöha nach Augustusburg entsnden. Die Burg hatten wir als Tagesziel erkoren, um zum Abschluss noch einmal einen schönen Panoramablick zu bekommen. Für den Rückweg haben wir uns für die Drahtseilbahn und den Zug entschieden.
Bis dahin hatten wir eine wirklich wunderbare Wanderstrecke erlebt und konnten uns über viele schöne Naturerlebnisse freuen. Zwischenzeitlich habe ich mich durch die Natur geknackt und diverse Kräuter, Blätter und Nadeln probiert.
Kaffee am Morgen und auf dem Weg zum Bäcker.
Die Flöha
Kleine Naturparadiese.
Immer wieder stehen bleiben. Mein Kind hat eine Blume umbenannt:"Mike Löckchen", während sie mit den Fingern an meinen Kopfhaaren drehte. Das ist genau mein Humor.
Was für eine Wiese... Ein wunderbarer Rastplatz mit einer schönen Aussicht
Zwischendrin gab es immer wieder die kleinen Wunder zu bestaunen.
Im Hier und Jetzt. Waldzeit mit der Familie.
Große, alte Linden wie diese an der Augustusburg finde ich sehr faszinierend.
Sonntag: ausruhen und ankommen. Schreiben. Draußen regnet es und das ist auch gut so. Hinter mir liegt eine bewegte Woche. Mit dem Rad unterwegs zu sein hat mir neue Perspektiven eröffne, ich habe schöne neue Spots entdeckt und meiner Ausdauer tut es auch ganz gut. Der Wochenendausflug war beeindruckend schön. |
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