Nach dem wunderbaren Wochenende hängen wir noch ein paar Tage in Mecklenburg ab. Genauer in Schwerin und in Wismar. In beiden Städten hatte ich als Kind und Jugendlicher einige Zeit verbracht. Für mich ist es ein "Back to the Roots" und ich darf diese Zeit gemeinsam mit meinem Kind verbringen.
Meine Weiterbildung zum Waldbotschafter habe ich zu 78% absolviert. Ich habe alle Wissenschecks absolviert. Bleiben "nur" noch die Einsendeaufgaben und die Abschlussarbeit. Natürlich gibt's dann noch zwei Online Meeting, auf die ich mich sehr freue.
In den letzten Tagen sind mir immer wieder die vielen Stare aufgefallen. Genau vor einem Jahr hatte ich eine starke Meditation, die mich nahe an das Wesen der Stare herangeführt hatte. Ich saß in einem Buchenwald in Mecklenburg mit dem Rücken an eine alte Buche gelehnt und bereitete mich mit einer Atemmeditation vor, bevor ich in die Ruhe eintauchte.
Montag: Auf den Spuren meiner Vergangenheit. Nebenbei gab es bei bestem Herbstwetter viel Natur beobachten. Vor allem beeindrucken die Kraniche und Gänse mit ihren Formationsflügen.
 |
| Auf dem Weg zum meiner Lieblings- Badestelle am Lankower See. Als Kind war ich wirklich oft und gerne dort. Ich durfte viel Zeit bei meinen Großeltern in Schwerin verbringen und habe heute meinem Kind einige Orte meiner Kindheit zeigen können. |
 |
| Meine Großeltern lebten und arbeiteten zu DDR Zeiten als Hausmeisterpaar in dieser Schule. Nach über 34 Jahren habe ich diesen Ort wieder besucht, was ein sehr bewegender Moment für mich war. |
 |
| Nach dem der Tag mit dickem Nebel gestartet war, zeigte sich ab dem späten Vormittag die Sonne und diese ließ die Umgebung in den schönsten herbstlichen Farben erstrahlen. . |
Dienstag: Kurzer Tripp nach Wismar. Ein wenig Sightseeing und dann eine Brazilian Jiu Jitsu Klasse in der Schule meiner Lehrerin Carmen Jahnke anleiten.
 |
| Wismar hat sich nach der Wende rausgeputzt. Die vielen historischen Gebäude der alten Hansestadt sind bestimmt kein einfaches Erbe. Aber dafür strahlen die Häuser um so mehr und es ist kein Vergleich zum Grau der DDR-Zeiten. Bleibt zu hoffen, dass der Spagat zwischen Stadt zum Leben und Urlaubsort mit vielen Touristen weiterhin gelingt. |
 |
| Sitzen, Schiffe schauen, etwas snacken. Der Hafen von Wismar. |
 |
| Mal eben die Matte entern. Ich durfte das Training in der Kampfsportschule meiner Lehrerin Carmen Janke leiten. |
 |
| Danke für die Wertschätzung und die gemeinsame Zeit. |
Mittwoch: Erst Freunde treffen und danach schauten wir uns ein paar neue Ecken in Schwerin an. Später liefen wir noch durch den alten Friedhof der Stadt. Dieser hat mich wirklich sehr beeindruckt.
 |
| Der Pfaffenteich in Schwerin. Hier lebte ich einige Zeit als Kind. |
 |
| Unterwegs aif dem Friedhof. Friedhöfe sind prima Orte für Naturbeobachtungen. An der Birke habe ich den Chaga Pilz entdeckt. |
 |
| Schöne Alleen gibt es auf dem Friedhof zu entdecken und Schopftintlinge. |
 |
Schwerin ist die Stadt der vielen Seen. Alleine die Umgebung macht Schwerin zu einer sehr lebenswerten Stadt.
|
Donnerstag: Wir fahren mit dem Zug nach Hause. Die Mecklenburgische Schweiz zeigt sich im herbstlichen Kleid und beeindruckender Schönheit. Das ist eine Region, die mich schon seit meiner Kindheit in ihrem Bann hält. Ich nehme mir vor, dort unbedingt dort wandern gehen zu wollen.
Freitag: Hochnebel in Leipzig. Ich mag es sehr. Ich bereite den Urlaub nach. Wäsche waschen und Sachen packen für zwei Waldtage.
Die Zeit überbrücke ich mit Lernen. Die NABU Naturgucker Akademie hat einen neuen Onlinekurs zum Thema "Nature Journaling" im Angebot. Hier geht's zum Angebot:
NABU Naturgucker Akademie
Samstag: Waldtag 1. Wir besuchen unser Hexenhäuschen Wichtig ist, dass wir unsere warmen Schlafsäcke mitnehmen. Ohne die wird's in der Nacht ungemütlich. Die Nachttemperaturen reichen knapp an den Gefrierpunkt heran. Und die Tagestemperatur bleibt ebenfalls einstellig. Tagsüber helfen Bewegung, heißer Tee, Essen und am frühen Abend ein Lagerfeuer.
 |
| Einer meiner Lieblingsorte. |
 |
| So vile Pilze. |
 |
| An Vielfalt kaum zu überbieten. |
 |
| Unser Abendessen war safe. |
 |
| Waldzeit genießen. |
 |
| Ein kleines Feuer musste sein. |
Sonntag: Es ist kalt als wir wach werden. Allerdings macht sich das Frühstück mit einem wärmenden Kaffee nicht von alleine. Wir lassen es gemächlich angehen und wir wollen heute noch in den Wald. Nach dem Frühstück zieht es uns wieder in die Schlafsäcke zurück. Draußen ist noch das Rauhreif zu sehen. Es ist wirklich kalt geworden. Im Hexenhäuschen gibt's keine Heizmöglichkeit.
Später kommt die Sonne raus und die Temperaturen steigen. Es mach schon einen großen Unterschied, ob es knapp um die Null Grad ist oder 10 Grad in der Sonne.
 |
Vor dem eigenen Frühstück sind erst einmal die Vögel dran.
|
 |
| Meisenknödel aufhängen, natürlich in aus Naturschnur selbst geknoteten Netzen. Weiß auf schwarz = Sporenabdruck vom Fliegenpilz. |
 |
| Wir durften für unser Abendessen wie ein paar köstliche Pilze mit nach Hause nehmen. Die gab's gebraten auf Brot und für die herbstliche Stimmung gab es noch eine Kürbissuppe dazu. |
Fazit der Woche: Ich habe wirklich viel erlebt in dieser Woche und ich habe vieles geschafft. Die Zeit mit meinem Kind in Schwerin und in Wismar habe ich sehr genossen. Das Wochenende mit meiner Partnerin war ebenfalls wunderschön. Die nächste Woche wird sehr anstrengend, da ich ein Antiaggressionstraining anleiten und davor noch regulär arbeiten gehe.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen