Montag: Ich habe reichlich Draußenzeit und freue mich wirklich sehr, dass die Sonne scheint. An solchen Tagen packe ich meine Hängematte ein und genieße einfach diesen unglaublichen Luxus.
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| Draußenzeit |
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| Ein junger Wald, der mit kleinen Pfaden lockt. |
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| Weitblick im Park. |
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| Einfach nur schön. |
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| Relaxen nach einem fordernden Arbeitstag. |
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| Mein neues Outdoor Sportgerät - ein schweres Seil. |
Dienstag: Bastelprojekt im Kindergarten.
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| Das war ein Teil unseres Weihnachtsbaum und ein altes Brett von einer Palette. Wir haben gesägt, geschnitzt, gefeilt und geschliffen. Jetzt müssen noch die Haken fest geschraubt werden und das Brett geölt werden. |
Mittwoch: Eine kleine Abenteuerreise führte uns aus der Kita. Wir haben die Pflanzenpresse gefüttert und wir sind suf Schleichwegen gelaufen. Die spannendste Entdecken war aber etwas ganz anderes.
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| Nach kurzer Zeit übernahm die Neugier und der Forschergeist war geweckt. Solche Momente sind magisch. |
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| Fragen stellen: Was mag hier wohl passiert sein? |
Donnerstag: Zwei Tage Hexenhäuschen warten auf uns. Wunderbar. Falls mich wer nach einer Viertagewoche fragt. Ja bitte! Warum sind wir noch nicht so weit. Bitte sagt mir nicht, dass sowas nicht funktionieren kann, wenn wir es nicht probieren und immer nur auf Politiker:innen, Lobbyist:innen und Wirtschaftsleute hören.
Freitag: Seit den Morgenstunden begleitet uns der Kuckuck über den Tag. Der hat echt eine große Ausdauer.
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| So lässt es sich gemütlich in den Tag starten. |
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| Auf der Suche nach den Feldlerchen. |
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| Wir haben nicht nur Feldlerchen gehört und gesehen. |
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| Unerwartet hatte uns der Schwefelporling ein leckeres Abendessen ermöglicht. |
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| Das Seil hat mich in den Bann gezogen. |
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Mobility Workout
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| Lecker Abendessen |
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| Ein wunderbarer Abschluss eines schönen Tages |
Samstag: kurz nach sechs Uhr wurden wir von einer Wespe geweckt. Diese ließ sich recht unkompliziert aus dem Fenster delegieren. Sechs Uhr dreißig flog dann eine zweite Wespe durch den kleinen Schlafraum unterm Dach des Hexenhäuschen. Keine Ahnung, wo diese her kamen, aber klar war, dass sie raus musste. Mit einem Glas und einer Postkarte ließ sich das Problem dchbell lösen. Das Hexenhäuschen steht inmitten der Natur und die Gäste dort sind eigentlich wir. Viele der Tiere leben dort 24/7 und 365 Tage im Jahr.
Neben all den Fluginsekten und Krabbelkäfern, den Mäusen, Eidechsen, den großen und kleinen Vögeln, wohnen auch ein Eichhörnchen, Rehe und ein Fuchs in unmittelbarer Umgebung des Hauses. Für mich ist es ein Naturparadies und Abschied nehmen fällt mir hier echt schwer.
Ich habe mir heute in der Mittagssonne noch eine Handvoll Spitzwegerich gesammelt und werde mir daraus eine Salbe machen.
Sonntag: Du weißt wer dein Essen anbaut? Du kennst die Felder und die Beete auf denen dein Essen wächst? Du weißt welcher Dünger verwendet wird und wie dieser produziert wird? Du kennst die Vertriebswege und was bei den Produzierenden an Geld hängen bleibt?
Wenn nicht, dann hast du es in der Hand zu ändern.
Ich persönlich wollte bestehende Verhältnisse nicht mehr hinnehmen. Riesige Agrarkonzerne, Lebensmittelkonzerne mit undurchsichtigen Bedingungen für Kundinnen, wenig Sicherheiten für Produzierende und fragwürdigen Arbeitsbedingungen. Überdüngung, Pestizide, Insektiziede, Fungizide. Raubbau an der Erde. Gülle, also Dünger aus Scheiße und Pisse von Tieren, die gnadenlos für Profit und Genuss ausgebeutet werden. By the way... auch Biorinder werden für ein vermeintlich besseres Gewissen der Konsumentinnen ermordet, obwohl wir wissen, dass es leidensfähige Mitgeschöpfe sind. Und dann landen ja auch noch Schlachtabfälle als Dünger auf den Feldern. Das gefällt dir nicht? Mir auch nicht.
Meine Entscheidung? Ich habe mir die Eingangsfragen gestellt und bin hier gelandet. Aber auch in deiner Nähe gibt es bestimmt SoLaWis, Biohöfe und vielleicht vegan produzierende Höfe. Und ja, das bedarf auch etwas Umstellung, denn saisonal gibt es nicht immer das, was wir gerne hätten.
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| Zu Besuch auf dem Biohof Hausmann. |
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| Picknick zu sechst auf der Obstwiese des Biohof Hausmann. |
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| Lecker Eis gabs auch. |
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| So lässt es sich aushalten. |
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Darf ich vorstellen? Daniel Hausmann vom Biohof Hausmann.
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Hätte ich ein Tinyhouse, dann würde das hier ein prima Standort sein.
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Hier wächst das, was demnächst vielleicht auf meinem Teller landet.
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Was hier wohl unter den Golien gedeiht?
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| Von dem Salat hatte ich diese Woche schon einen verarbeiten dürfen. |

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Falls ihr mal in der Gegend seid, könnt ihr ja gerne den Hofladen besuchen. Von Mai bis Oktober gibts auch Hoftage mit Führungen.
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