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Posts

Abschied nehmen

Blog Post No97 - Kalenderwoche 35/2026 Montag: Vor über einem Jahr bin ich nach "Wolks" gekommen und tat mich erstmal schwer damit, in diesem entlegenen Ortsteil von Leipzig zu sein. Aber ich habe mein Herz ein wenig an das "Dorf" am Rande der Stadt verloren.  Fünfzehn Monate sind eine Menge Zeit und wenn ich hier durch den Blog stöbere, dann ist in der Zeit so richtig viel passiert. Ich habe mein erstes Wildniswind Jahr hier abgeschlossen und meine Waldbotschafter Weiterbildung absolviert. Im Kindergarten konnte ich des öfteren Wald- und Naturpädagogisch wirken. Meine Waldbotschafter Abschlussarbeit durfte ich mit der Kita Gruppe beim gemeinsamen Waldtag umsetzen.  Und dann ist da noch der Erholungspark Lößnig-Dölitz, den ich sehr mag und in dem ich mich zurückziehen konnte. Der Hängematten Platz unter den Linden.  Vor allem sind es aber die vielen kleinen und großen Menschen, mit denen ich viel Zeit verbringen durfte. Wenn ich Menschen begleiten kann, ihnen zu Sei...

Gedankensplitter: Tofu-Scramble

Das Bio-Ei-Dilemma: Ein kulinarischer Ressourcen-Check Wenn ich nach der Arbeit in der Schule oder Kita nach Hause laufe... Vielleicht ein wenig lieblos angerichtet. Als ehemaliger Küchenleiter geht das besser. Lecker war ws allemal und zwischen vollgepackten Tagen war schon der Teller ein großer Luxus. Ansonsten esse ich nämlich direkt aus meiner Lunchbox. ..., schweift mein Blick fast automatisch ab. Ich beobachte die Vögel, ziehe meine Runden durch den Erholungspark Lößnig-Dölitz oder staune über die unbändige Kraft der Natur, wenn mal wieder ein kleiner Bergahorn oder eine Sonnenblume mitten aus den schmalsten Steinfugen am Straßenrand bricht. Die Natur sucht sich ihren Weg. Immer. Seit März dieses Jahres darf ich mich ganz offiziell "zertifizierter Waldbotschafter" nennen – ausgebildet an Wohllebens Waldakademie. Eine intensive Zeit, die meinen Blick auf die komplexen Kreisläufe unserer Erde noch einmal geschärft hat. Als Waldbotschafter schaue ich nicht mehr nur auf den...

Blog Post 96

Montag: Blog Post No96 Die heißen Temperaturen sind temporär vorbei und die Abkühlung tut mir gut. Der Tag startete mit Regen und Gewitter. Ich konnte heute auf dem Weg von der Arbeit nach Hause wieder eine kleine Kuriosität festhalten.  Der Bergahorn hat sich den Platz nicht ausgesucht, aber er schießt mit voller Kraft aus den schmalen Fugen an einer Bushaltestelle. Wenn er denn nur stehen bleiben könnte, würde dieser Baum wirklich stattlich werden und einen großen Teil des Platzes beschatten.  Es ist schon wieder Donnerstag . Meine Gedanken kreisen, wenn ich aus dem Fenster der Schule schaue, in der ich gerade arbeite. Ich schaue auf eine menge Bäume und über deren Kronen und Wipfel hinweg auf ein Feld, desen Rand mit ein wenig Bebauung wueder in Grün übergeht. Es gibt Punkte in dieser Stadt, da wirkt  es sehr idyllisch. Da sehe ich nur in großer Entfernung die markanten Gebäude der Stadt.  Was mir zu gestern einfällt: ich habe zwei Waschbären erschreckt, die mir z...

Ich probiere da was

Montag: Mein momentaner Arbeitsort und Arbeitsbeginn haben mich auf die Idee gebracht einen Teil meines Arbeitsweges zu Fuß zu gehen. Also 05:45 Uhr aufgestanden, Mobility, Breathwork und Meditieren, ein kleines Frühstück und raus zur Draußenzeit.  Die Ruhe am Morgen genießen und den Schwanzmeisen in den Ästen beobachten. Die Stille am Wasser vor einem weiteren Hitzetag  Spannend, wie sich die Zaunwinde am Schilf empor windet. Den Nachmittag habe ich konsequent mit Lernen verbracht.  Breathwork und Waldbaden.  Das sind zwei wunderbare Dinge, die hervorragend zueinander passen.  Ich mag hier offiziell eine neue Bilderserie starten und Bilder von der unerschütterlichen Kraft der Natur zeigen. Mitten in der prallen Hitze, direkt neben einem Verteilerkasten, der die meiste Zeit als Hundezeitung genutzt wird, wächst eine Sonnenblume aus den Steinfugen. Mich beeindruckt diese Pflanze sehr.   Dienstag: In der Kita war ein Piratenfest angesagt und das Wetter.s...

Wochenendtrip an die Ostsee

Montag: Ich bin diese Woche zur Vertretung in einer neuen Kita. Diese liegt im äußersten Westen der Stadt und ich wohne im ganz im Süden. Die beste Route dahin ist es mit dem Bus 79 bis Markkleeberg zu fahren und dann mit der 65 am Cospudener See. Es gibt viel Grün zu sehen und Wasser. Der  Naturraum in der Kita ist etwas trostlos. Fünf Bäume. Trotzdem komme ich mit den Kindern ins Gespräch darüber, wie aus einem kleinen Feldahorn-Samen ein großer Baum werden kann. Wir entdecken einen Grashüpfer und eine Ameise. Immerhin.  Dieser Kanal wurde vor gut zwei Jahruehnten erst von einer Schilfpflanze geentert. Die Stadt hat es glücklicherweise zugelassen, dass hier so viel Grün entstehen konnte. Mittlerweile stehen hier die ersten kleinen Bäume, wie diese Birke mit im Kanal.  Auf dem Rückweg gönne ich mir noch etwas Hängemattenzeit und  gut viereinhalb Kilometer meist durch den Auwald als Rückweg. Dabei bemerken ich, dass wir schon wieder in einer Hitze Welle drin stecken...

Einen Abschluss feiern und den Neuanfang begrüßen.

Montag: Let's go! Und ab in eine neue Woche. Die begann mit viel Regen und einem Wolken Wolkenbruch, gerade als ich vom Bus zur Arbeit lief. Derart geduscht, trotz Regenkleidung, konnte der Tag ja nur gut werden.  Meine Ausmalbilder von letzter Woche haben zwei Abnehmer:innen gefunden.. Ein Bild wurde besonders kreativ gestaltet.  Ich lieb's! Kreativer Ausdruck im Alter von sechs Jahren. Da musste ein erst ein Regenbogen hin und dann ist daraus eine Katze geworden. Ein kleiner Infekt zog mich dann am Nachmittag direkt ins Bett. Eigentlich wollte ich noch rausgehen. Dienstag: Mein Infekt hatte sich gelegt und ich konnte ganz normal in den Tag starten. Nach der Arbeit hatte ich Bock auf ein Wandering und auf Abhängen unter den Bäumen. Wenn ich mir die Bilder so Anschaue,  dann bin ich immer wieder erstaunt,  wie vielfältig und weitläufig der Erholungspark Lößnig-Dölitz ist. Im Sommer holt mich der Park weitaus mehr ab, als der Auwald. Hier ist es nicht so überlaufen u...

Eine neue Idee?

Wir sind schon in Kalenderwoche 30 angelangt. In meinem Kopf schreiben sich Geschichten. Manche von denen sind schnell erzählt und wieder andere Geschichten brauchen Tage, Wochen, Monate oder gar Jahre, um sich zu entwickeln. Während ich über meinen Ausarbeitungen zur Zertifizierung zum Naturmentor sitze, habe ich fünf Artenportaits zu freien Auswahl. Ich sage mal nur eines - es sind alles Pilze. Pilze kommen in der Weiterbildung nur am Rande vor. Doch wenn ich durch die Gegend schlendere, dann sehe ich sie durch alle Jahreszeiten hinweg.  Die Austernpilze im Winter, die Morcheln und Schwefelporlinge im Frühjahr, die Pfifferlinge im Sommer und die vielen Herbstpilze. Ohne Pilze wäre unser menschliches Leben kaum Denkbar. Pilze, die Pflanzen zersetzen und die riesigen Baumkörper vertilgen. Dann sind da die Pilze, die in Symbiose mit unseren Sauerstoff-Fabriken leben.  Es gibt auch noch die Pilze für unsere Essen. Hefekulturen für unser Brot, unsere Brötchen und Kuchen. Hefe für...