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Einen Abschluss feiern und den Neuanfang begrüßen.

Montag: Let's go! Und ab in eine neue Woche. Die begann mit viel Regen und einem Wolken Wolkenbruch, gerade als ich vom Bus zur Arbeit lief. Derart geduscht, trotz Regenkleidung, konnte der Tag ja nur gut werden. 

Meine Ausmalbilder von letzter Woche haben zwei Abnehmer:innen gefunden..

Ein Bild wurde besonders kreativ gestaltet. 

Ich lieb's! Kreativer Ausdruck im Alter von sechs Jahren. Da musste ein erst ein Regenbogen hin und dann ist daraus eine Katze geworden.

Ein kleiner Infekt zog mich dann am Nachmittag direkt ins Bett. Eigentlich wollte ich noch rausgehen.

Dienstag: Mein Infekt hatte sich gelegt und ich konnte ganz normal in den Tag starten. Nach der Arbeit hatte ich Bock auf ein Wandering und auf Abhängen unter den Bäumen. Wenn ich mir die Bilder so Anschaue,  dann bin ich immer wieder erstaunt,  wie vielfältig und weitläufig der Erholungspark Lößnig-Dölitz ist. Im Sommer holt mich der Park weitaus mehr ab, als der Auwald. Hier ist es nicht so überlaufen und es gibt viele ruhige Ecken. Meinen Sotzplatz an der Lauer vermisse ich zur Zeit nur hin und wieder. Ab dem Spätsommer gehört er wieder mir. Aber bis dahin genieße ich den Park sehr.

Das Waldaboretum.

In der Ferne: ein Birkenhain. Das Liclt mit dem Grün, dem Blau und den weißen Wolken hatte mich massiv gefangen. 

Ich hoffe, der Wald hier wird nicht aufgeräumt und das Totholz bleibt liegen. 

Mittwoch: Ich hänge in der Woche fest. Die Wege durch die Stadt sind wegen vieler Baustellen deutlich länger als sonst. Ich höre Podcasts. "Peter und der Wald" & "Die Wildnispädagogien". Ich schaue Videos zum Thema Wildnispädagogische Kernroutinen. Trotz Bus- und Bahn mit Umwegen, habe ich eine Menge Input und Naturverbindung. Ich schaue jeder Pflanze, jedem Falter, jedem Baum, jedem Vogel hinterher und rutsche immer tiefer in die Verbindung. Und das ist gut so. Starke Wildnispädagogische Meditationen helfen dabei bei mir selbst zu bleiben, was bei einer erneuten prekären Arbeitssituation auch unbedingt notwendig ist. Im Training stehe ich auf der Matte und bin wieder voll konzentriert als Coach am Start. 

Donnerstag: Für mich ist es immer eine Freude meine Gemüsekiste am Donnerstag abzuholen. Mein Essen kann Cleaner kaum sein. Das befriedigt mich mental auf eine sehr angenehme Art und Weise. Der heutige Tag hatte einen Hitze-Peak bei 38°C. Ich habe mir mal die Mühe gemacht, die Bitumenfugen der LVB mit dem Daumen zu testen. Die sind wieder weich. Allerdings haben die LVB von den Problemen der letzten Hitzewelle gelernt. Die Busse vermeiden nun die Kombihaltestellen und bleiben auf der Kfz Spur. 

Freitag: Mein letzter Arbeitstag in der Kita beginnt. Heute werden es wieder über 30°C. Wir nutzen den Vormittag fürs Matschen im Wasser. Ich rette nebenbei ein paar zu neugierige junge Wespen aus den Gruppenräumen, die auf der Suche nach Fressbarem sind. 

Wenn alles gut läuft, dann begleite ich mein Betreuungskind mit in die Schule. Danke für die Wertschätzung und die kleinen Aufmerksamkeiten. Diesen Teil meiner Arbeit mag ich sehr. 

Abschied nehmen fällt mir schwer, obwohl es ein Teil meiner Arbeit ist. Aber mach dreizehn Monaten in einer Einrichtung bauen sich viele Beziehungen auf. Ich durfte einen Teil meiner Windi-Zeit hier verbringen, habe meine Weiterbildung zum Waldbotschafter während dieser Zeit hier verbracht und hoffe, dass ich als Natur- und Waldpädagoge mit einer gehörigen Portion Wildnispädagogik Impulse setzen konnte. Wir haben zusammen Naturbücher angeschaut, die Tiere in der Kita beobachtet und genauer kennengelernt, schlafendes Moos aufgeweckt und so manches Naturhandwerk-Projekt realisiert. Ich durfte einen Waldtag mitgestalten.Auf das die Kinder ihre Liebe un Verbindung zur Natur finden mögen. Ich bin Dankbar für die Erfahrungen die ich dabei machen durfte. 

Nach der Arbeit habe ich ein kleines Kaffee in meinem Viertel aufgesucht. Scjokobrownie und Espresso dopio. Ich wollte die letzten 13 Monate feiern. Zudem sind Cafés ein prima Ort für spontané Begegnungen und Gespräche. Ich hatte beides. 

Samstag: Der Tag startet mit Regen, der so notwendig ist. Allerdings gab es anderenorts Starkregen und Orkanböen, die zu Sturmschäden, Ernteausfällem, Verletzten und sogar Toten führten. 

Bei mir zu Hause, blieb das glücklicher Weise aus. Ein lang anhaltender sanfter Regen gibt der Landschaft die Möglichkeit, entspannt das Wasser aufzunehmen.

Das Gartenhaus, wofür ich letztes Jahr das Punktfundament gesetzt und welches ich mit aufgebaut hatte, habe ich schon eine Weile nicht gesehen. Es ist schön geworden mit dem Dach. Noch schöner finde ich die Kombination von Mais, Bohnen und Kürbis. 

Sonntag: Mal eben nur die Welt retten? Okay. Das ist illusorisch. Aber ein kleines bisschen besser machen, dass sollte funktionieren. 

Ich kaufe meine trockenen Lebensmittel am liebsten nur noch in Großpackungen. Linsen, Bohnen, Sojagranulat, Kichererbsen. Das schont nicht nur dauerhaft meinen Geldbeutel, sonder ich spare auch Resourcen ein. Zum Beispiel Verpackungsmüll. Ich mache mir viele Dinge selbst. Dafür benötige ich keine zusätzlichen Einweggläser, Tetrapacks oder Weißblechdosen. Ich koche vor und verringere den Energieaufwand für Stom und letztendlich spare ich auch Zeit ein. Für mich ebenfalls wichtig. Ich mag Großkonzerne nicht. Ein Müller, Mayer, Schulze -Konzern hat zum Beispiel eine Firma aufgekauft, die Sojaprodukte, wie Tofu, Sojamilch und Soja Joghurt im großen Umfang herstellt und quasi jede große Supermarkkette bedient. Der Konzernchef  ist mit der AfD verbandelt und dafür mag und kann ich kein Geld mehr ausgeben. Ich mag das nicht unterstützen und schaue mittlerweile wieder genauer hin, welche Werte ein Betrieb oder Konzern vertritt. 

If these trees could talk...

Okay... optisch schon durch, aber das Pilzfleisch ist noch weiß. Allerdings stnd dieser Riesenbovist an einer Stelle wo viele Hunde lang laufen. Schade. 

Wir lesen uns...

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