Montag: Blog Post No96
Die heißen Temperaturen sind temporär vorbei und die Abkühlung tut mir gut. Der Tag startete mit Regen und Gewitter. Ich konnte heute auf dem Weg von der Arbeit nach Hause wieder eine kleine Kuriosität festhalten.
Es ist schon wieder Donnerstag. Meine Gedanken kreisen, wenn ich aus dem Fenster der Schule schaue, in der ich gerade arbeite. Ich schaue auf eine menge Bäume und über deren Kronen und Wipfel hinweg auf ein Feld, desen Rand mit ein wenig Bebauung wueder in Grün übergeht. Es gibt Punkte in dieser Stadt, da wirkt es sehr idyllisch. Da sehe ich nur in großer Entfernung die markanten Gebäude der Stadt. Was mir zu gestern einfällt: ich habe zwei Waschbären erschreckt, die mir zufällig über den Weg gelaufen sind. Für einen Moment waren sie wie erstarrt, füchteten ab eine Böschung hinunter zum Karl Heine Kanal
In mir macht sich Sehnsucht breit und ich weiß, dass wir eine kleine Stadtfluch haben werden. Wenn auch nur für eine Nacht, werden wir ins Grün eintauchen und ich freue mich so riesig. Zwischen Weiterbildung, zwei Trainingstagen und einer Wettkampfbetreuung wird es wirklich höchste Zeit.
By the way: Naturverbindung funktioniert auch ohne draußen zu sein. Immerhin sind wir Teil der Natur, auch wenn wir oft die Verbing zu ihr verloren haben. Wie ich das mache? Ich lese und höre Podcasts, ich offne die Augen und die Ohren. Auf einmal bin ich in ihr, der Naturverbindung. Ich versuche am Abend die Naturmomente zu reflektieren, benutze wildnispädagogische Kernroutinen. Davon gibt es viele. Ich lese meine Unterlagen der Wildniswind Weiterbildung und der Waldbotschafter Weiterbildung. Ich höre mir den Podcast von Peter Wohlleben an oder den von der Kojote Akademie (Die Wildnispädagogen). Die Kojote Akademie hat auch wunderbare Arbeitsmaterialien. Zum Beispiel "Das Tor zur Wahrnehmung" oder "Kernroutinen". Natürlich ersetzt das nicht den Tag in der Natur, aber es lässt einen Tag in der Ansturm noch viel voller und wertvoller werden. Und schwubs, spüre ich eine große Dankbarkeit dafür, dass ich die Mittel und Wege gefunden haben, die andere Menschen mit ihren Erfahrungen erarbeitet haben und zugänglich gemacht haben.
Freitag: Was ich mich wirklich frage ist, welche der Kernroutinen kennst du? Welche Kernroutine ist dein Favorit und mit welcher beschäftigst du dich gerade?
Meine ist der Sitzplatz und ganz ehrlich, das Journaling. Allerdings nicht das klassische Natur Journal. Ich schreibe lieber.
Samstag: Früh am Morgen quäle ich mich aus dem Bett. Wettkampftag. Eine Stunde Fahrt, sechs Stunden in der Sporthalle. Nicht dass ihr mich falsch versteht, ich liebe meinen Sport. Anstrengend bleibt es trotzdem. Nach dem Turnier habe ich mich zwei Stunden lang in den Zug gesetzt, um Familienzeit im Hexenhäuschen zu verbringen. Die Woche war fordernd und ich brauche unbedingt die Abgeschiedenheit in der Natur.
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| Am späten Nachmittag empfängt mich die Sonne und der Gesang der Vögel aif der Terrasse des Hexenhäuschens. |






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