Es ist ja wahrlich nicht so, dass ich mich in meiner Weiterbildung zurücklehne, auch wenn ich hier und da von mir etwas mehr Konsequenz fordere. Aber am Ende einer jeden Woche muss ich mir eingestehen, dass ich auch nur leisten kann, was mir meine meine Familie und Arbeit an Zeit lassen. Zudem gesellen sich ja noch meine Trainings hinzu und wenn mein Körper meckert - ich werde auch nicht jünger - dann braucht dieser deutlich mehr Zuwendung. Am Wochenende hatte ich glücklicherweise wieder etwas Draußenzeit und das auch gleich zweimal. Die erste Runde verbrachte ich alleine in einem kleinen Waldstück am Rande eines Dorfes. Ich konnte alte, große Buchen bestaunen und Vögel beobachten. Letztere sind in vielerlei Hinsicht spannend in der Wildnis- und Naturpädagogik. Eichelhäher, Amsel, Kohlmeisen, Buntspecht und Schwarzspecht konnte ich beobachten. Etwas später noch einen Graureiher, Kolkraben und Ringeltauben. Ich konnte mir Zeit nehmen und entspannt durch den Wald schlendern und zwischendrin meinen Salbeitee genießen, den ich mitgenommen hatte. Für gute fünfzehn Minuten habe ich mich im Fuchsgang geübt. Das funktioniert am besten Barfuß und ich kann mir vorstellen, dass es einigen Leuten ein großes Maß an Überwindung kostet bei Temperaturen um die null Grad Celsius, so durch den Wald zu gehen. Ich hatte meine große Freude daran und genieße es jedes Mal aufs Neue. Ein Gamechanger für mich war es, immer ein kleines Handtuch dabei zu haben. Das macht den Einstieg ins Barfuß gehen einfacher. Den Umgang mit der Kälte habe ich mir über die Zeit antrainiert. "Barfußschuhe" auch im Winter tragen, sowie kaltes Duschen waren dabei sehr hilfreich.
Am späten Nachmittag hatten wir dann noch das selbstgebaute Futtersilo am Hexenhäuschen auch noch aufgefüllt. Futtersilo habe ich mittlerweile ein gutes Dutzend in Umlauf gebracht und alleine in der Kita hängen sieben Stück davon, die ich regelmäßig mit den Kids befülle. Noch spannender ist das beobachten der Vögel. Auch dafür brauchts gelegentlich Geduld.
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| Nur ein bisschen kalt. |
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| Wohltuend! |
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| Ein wunderbarer Tag |
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| Wer hier wohl eine Rast gemacht hat? |
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| Anlehnen, lauschen, sehen, staunen. Die Buchen wirken wie Säulen und der Wald wie eine Kathedrale |
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| Eintauchen |
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| Wer unter diesem Haufen wohl alles Schutz gefunden hat? |
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