In der letzten Woche des Jahres habe ich mich mit den Rauhnächten und der Selbsreflektion beschäftigt, was auch eines meiner Themen in der ersten Woche des neuen Jahres sein wird. Zudem habe ich ein Buch über Heilpilze gelesen - ein sehr spannendes Thema - und werde das Jahr entspannt ausklingen lassen. An meinem 52. Geburtstag gab es ein Feuer und eine Übernachtung in der Kälte. Etwas, was ich mir sehr gewünscht hatte.
Ich werde jetzt noch ein paar Bilder aus diesem Jahr einfügen und ein paar Gedanken niederschreiben. Die Bilder ab letztem Sommer findet ihr in den Beiträgen.
Ich wünsche uns allen schon jetzt einen guten Start ins neue Jahr.
Habt euch lieb und tut Gutes.
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Ein kleiner Rückblick...
Mir hätte nichts besseres passieren können. Nachdem ich die Natur erst aus den Augen verlor und dann durch vermeintlich unglückliche Umstände wiederfand, konnte ich nicht erahnen, was das alles in mir auslöst. Meine Weiterbildung zum Naturmentor bei Wildniswind eröffnete nochmals neue Horizonte und dabei habe ich gerade einmal ein Viertel der Ausbildung absolviert. Ich bin gespannt, was da noch alles kommen mag.
Mein Jahr war geprägt von vielen schönen Momenten. Einen großen Teil meiner Draußenzeit durfte ich gemeinsam mit meiner Partnerin verbringen. Das wurde noch getoppt, wenn wir zusammen mit meiner Tochter unterwegs waren. Neben dem Wandering im Auwald und dem Beobachten der Natur im Wandel der Jahreszeiten von meinen beiden Sitzplätzen aus, war eine spannende Erfahrung, mich tief in die Verbindung zu begeben. Am Anfang tauchten zu viele Fragen auf u d ich musste lernen mich zu entspannen. Meine Ausbildung zum Meditationstrainer und Methoden zur Steigerung der Achtsamkeit aus der Wildnispädagogik halfen mir sehr dabei, meinen Fokus zu finden. So war es gleichermaßen eine Reise ins Außen und Innen. Das ist nicht immer einfach und das Verarbeiten von Traumata kostet Kraft. Der Blick auf meine verschiedenen Rollen und das was mich wirklich als Person ausmacht, ist manchmal nicht so offensichtlich für mich. Wenn ich dann in der Natur unterwegs bin, bekomme ich Antworten, die klarer und unmissverständlicher nicht sein können.
Auf vielen Wanderungen durfte ich die Schönheit der Natur erleben. Ich durfte aber auch oft genug sehen, wie der Mensch sich alles einverleibt. Die Natur mit den Pflanzen, Tieren und Pilzen, Die Steine, die Erde, das Wasser. Am Ende auch den Menschen selbst. Und doch gibt es eine Kraft da draußen, die unentwegt dagegen hält und mit ihrer Schönheit gegen die Zerstörung ankämpft. Für mich ist die Natur kein Survival of the fittest. Für mich ist es ein großes Ganzes. Ein Ökosystem, dass umso besser funktioniert, wenn sich viele Organismen einbringen.
Wenn ich durch mein 2024 reise, dann ist mein erstes großes Highlight die Zeit in Schweden. Zurückgeworfen auf das Notwendige. Ein Dach über dem Kopf, Wärme von einem Holzfeuer, Wasser, Nahrung und Gemeinschaft. Alles andere ist Luxus, den wir als zu selbstverständlich betrachten. Wenn ich in meinem 50. Lebensjahrzehnt dann noch halbwegs gesund draußen unterwegs sein kann, dann bin ich innerlich zufrieden. In einem alten abgelegenen schwedischen Bauernhaus hab ich diese Zufriedenheit gespürt. Ich hatte das Privileg zehn Tage inmitten der Natur zu sein.
Mein zweites Highlight war da die Reise zu einem alten Rittergut in Oberfranken. Dort waren wir in einem alten Fischerhäuschen untergebracht. Frisches Quellwasser und eine Wiese zwischen zwei Teichen, animierten mich dazu, in die Kälte zu tauchen und meine Meditationspraxis zu intensivieren. Von beidem kann und will ich nicht mehr lassen.
Dann ist da noch das kleine “Hexenhäuschen”, welches ich dieses Jahr in jeder Jahreszeit besuchen konnte. Für mich ist es ein Kraftort und wir hatten viele spannende Wanderungen, Wanderings und Waldbadetage von hier aus unternommen. Dieses Jahr wurden wir zudem mit unzähligen Pilzen beschenkt. Wenn mir, wenn uns die Decke auf den Kopf fällt, dann können wir hier auftanken. Welch ein Geschenk es ist, so naturnah einzuschlafen und aufzuwachen.
Ich hatte dieses Jahr das Vergnügen, in die herbstliche gefärbte Landschaft der Mecklenburgischen Schweiz einzutauchen. Im Vegan Resort wurden wir mit leckeren veganen Köstlichkeiten versorgt. Die Natur während der Zeit des Vogelzuges so intensiv zu erleben war einfach nur schön.
Zu guter Letzt fallen mir die Wanderungen mit Overnighter ein. Das Haus wie eine Schnecke auf dem Rücken tragen und in die Natur eintauchen. Davon hätte ich nächstes Jahr gerne noch mehr.
Mich persönlich macht das städtische Leben trotz aller Vorzüge und Annehmlichkeiten oft mürbe. Wenn es dir ähnlich geht, dann kann ich dir nur wärmstens empfehlen: Geh raus!
Mein sportliches Leben
Das fing anders an, als ich es mir denken konnte. Innerlich hatte ich mit dem Kampfsport abgeschlossen. Allerdings wollte das einer Person so gar nicht gefallen. In der Nachbeteachtung ein großer Glücksfall für mich. Seit Ende Februar bin ich wieder auf der Matte. Seit April leite ich das Kinder und Jugendtraining im Brazilian Jiu Jitsu. Trotz einer Rückenverletzung durch einen Sturz im April ziehe ich das Kids Training durch, auch wenn es mich von meinem eigenen BJJ Training gelegentlich abhält. Ich musste lernen mit verschiedenen Situationen umzugehen. Nach reichlich Pause musste ich wieder eine Führungsrolle übernehmen, Trainings vorbereiten und anleiten. Dann war da noch mein Körper, der nach der BJJ Pause erst einmal wieder ankommen musste. Die fehlende Koordination, die fehlende Beweglichkeit für den Sport. Ein alternde Körper macht das nicht einfacher. Und dann war da noch die Verletzung. Ich musste Wege finden, meinen Körper trotz der Aufgaben nicht zu überfordern, musste aber auch meinen Körper aufbauen. Das war mein ewiges auf und ab, welches auch noch nicht ganz abgeschlossen ist. Ich weiß, wie ich ohne Medikamente mit Schmerz umgehen kann, wann ich eine Pause einlegen muss, was ich im Bereich Mobility und Kraft zu tun habe, so dass eine Besserung Eintritt. Ich trainiere weiterhin regelmäßig mit meinen Kugelhanteln und Keulen zu Hause, was mir gut tut. Bleibt nur noch mein Wunsch auf vollständige Genesung und nach regelmäßigen eigenen BJJ Trainings.
Ganz grob zusammengefasst: ich hatte ein überwiegend gutes Jahr.
Beziehung und Gesundheit stehen ganz.oben auf meiner Wunschliste..Beides ermöglicht mir die anderen Dinge.
Gibt es noch materielle Dinge, die ich mir wünsche? Die gibt es. Da gibt es noch viele Bücher, die ich lesen möchte. Ein ganz großer Wunsch hat mit meiner Draußenzeit zu tun. Ich hätte gerne ein Amazonas Hängematten Set, mit dem ich zu jeder Jahreszeit draußen übernachten kann. Ich packe hier eine Amazon Wunschliste rein. Und ja, ich weiß das Amazon nicht cool ist. Aber wenn du mich unterstützen magst, kannst du das gerne über PayPal machen. Den Link lasse ich dir gerne persönlich zukommen. Vielleicht magst du mich ja mal auf einer Tour begleiten. Vielleicht zum Wandern, Waldbaden, Staunen, Entdecken und Philosophieren. Vielleicht für Sport in der Natur oder einfach nur auf einen Kaffee bei mir in Connewitz.
Mein großes Danke geht an
Meine Tochter und meine Partnerin. Ihr seid mein Licht. Meine beiden Schwestern und ihre Familien.Meine Freund:innen. Meinen Kolleg:innen in der Kita und den Kids - ihr macht den Arbeitsalltag für mich als Kita Assistent zu etwas besonderen. Aron, Sabina und Rodrigo von der Kampfsportschule Leipzig, sowie an alle meine Schüler:innen und sportlichen Wegbegleiter:innen. An das Projekt Gegenwind. An meine Kommiliton:innen und meine Mentorinnen von Wildniswind Meine Online Community - jede:r einzelne von Euch.
Bilder von meinem Geburtstagswochenende.
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| Wandern & Wandering |
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| Gut verpflegt unterwegs. Heißer Birnensaft, Tee und ein paar belegte Brötchen. |
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| Das Wetter spielte mit. Ja. Es war kalt. |
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| Diestelsamen, Kienspahn, Birkenrinde. Was ist dein bevorzugtes Zundermaterial? |
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| Windie auf Tour |
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| Pilze sind wirklich sehr spannend. |
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In der Nacht war es kalt und ich hatte das Gefühl von Winter.
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| Wandern bei jedem Wetter. Große und alte Bäume waren dieses Jahr ein Thema. Hier die "Schwedeneiche" bei Weida in Thüringen. |
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| Kunst im Wald? Schenkt euch ein Lächeln! |
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| Zeichnen. Speziell am Nature Journaling finde ich so langsam Gefallen. |
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| Und Zack... schon wieder ein großer Baum. |
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| Die "Kalte Eiche" bei Gera in Thüringen. |
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| Bücher habe ich dieses Jahr einige gelesen. |
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Diesen Ort durfte ich dieses Jahr mehrfach besuchen. Welch ein Glück
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| Birding. Jetzt piept's. |
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| Die nächste große Eiche bei Hartmannsdorf in Thüringen. |
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| Collmer Linde. Der vermutlich älteste Baum in Sachsen. |
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| Smoland Hideaway. Zehn Tage Schweden. Irgendwo im Nirgendwo. Ein Sehnsuchtsort. Die nächste Haltestelle war gut zwölf Kilometer von unserem Häuschen entfernt und Einkaufen wurde somit zur Tagesaufgabe, denn wir hatten kein Auto oder Fahrrad dabei. |
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| Improvisieren. Meine ersten selbst geschnitzten Wäscheklammern. Zehn Stück habe ich gefertigt, die auch noch funktionieren. |
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| Da wo früher ein Acker den Blick zu einem See freigab, steht heute ein dichter Fichtenforst. |
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| In Schweden waren wir viel Wandern und verbrachten noch mehr Zeit draußen. Wir hatten übrigens erst nach drei Tagen die ersten Menschen getroffen. |
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| Överum/Schweden |
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| Leipziger Auwald. Immer wieder. |
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| Kürze Pause. Dieses Bild hatte mein Kind während einer Wanderung in Oberfranken gemacht. Ich sitze gerne staunend im Wald. |
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| Hasel Hecke. So beeindruckend. |
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| Frisches Quellwasser. Mhhhh. |
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| Ich lerne dazu. |
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| Takeshi's Castle? |
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| Mammutbäume sind beeindruckend. Auch die kleinen Exemplare. |
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| Urlaubsgast im Wein. Welch eine schöne Aussicht vom Küchentisch wir hatten. |
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| Die nächste alte Eiche. Diesmal im Nationalpark Hainich. |
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| So viel Durchblick wie ich? |
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| Stairway to heaven? Von Radebeul nach Moritzburg erwarteten uns ein paar Stufen gleich am Anfang der Wanderung. |
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| Als Stadtmensch bin ich oft auf der Suche danach. |
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Ja, ich umarme Bäume und fühle mich gut dabei.
Vielen Dank, dass du bis hier gefolgt bist. |
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