Die Hoffnung auf einen Besuch im Hexenhäuschen wächst. Ich bin sehr gespannt, ob sich mein Wunsch bis zum Ende der Woche erfüllt.
Montag: Einstieg mit der Art der Woche und etwas Draußenzeit im Erholungspark Lößnig-Dölitz. Bereits in der letzten Woche hatte ich einen Platz gespottet, an dem ich meine Hängematte aufspannen mag. Den Abend hab ich fürs Lernen genutzt. Mein Thema: der NABU Naturgucker Akademie Kurs "Garten", welcher sich hauptsächlich um naturnahes Gärtnern dreht. Für einige Monate durfte ich bereits im letzten Jahr mit einer Kita Gruppe einmal in der Woche ein Gartenprojekt besuchen, welches mir gut gefallen hat. Da wurden auch die Erinnerung wach an den Garten meiner Großeltern, ein reiner Nutzgarten, oder den Garten meiner Eltern, welcher primär als Erholungsgarten angelegt war und diverse Projektgärten, an denen ich gefühlt in einem anderen Leben mitgewirkt hatte. Bei mir um die Ecke gibt es einen Stadtteilgarten, der sich als Naturgarten versteht. Vielleicht ist das eine gute Möglichkeit um einen Start zu finden, in den Austausch zu gehen und ins Tun zu kommen.
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| Gesagt getan. Für zwei Stunden war das direkt nach der Arbeit ein guter Platz zum Ausruhen. |
Dienstag: Auf dem Weg zur Arbeit ist es mir schon in den letzten Tagen in den Sinn gekommen. Auf den Wiesen im Park leben mehrere Dutzend Graugänse. Diese waren übrigens auch schon Bestandteil meiner Weiterbildung. Für ein paar wildnis- und naturpädagogische Projekte benötige ich noch ein paar Federn. Da die Ganse die Federn freiwillig abwerfen, habe ich auch als vegan lebende Person kein Problem damit, diese zu nutzen.
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| Die Graugänse wechseln ihr Federkleid und ich nutze die Möglichkeit mir ein paar Federn mitzunehmen, die im Lößniger Park überall herumliegen. |
Donnerstag: wenn in der Schule im Sachunterricht das Thema Holz dran ist und ich als gelernter Zimmermann und angehender Naturpädagoge gebeten werde mich zu beteiligen... Ganz im Ernst. Ich hab mich in der Rolle richtig wohl gefühlt.
Freitag bis Sonntag: zum Hexenhäuschen fahren und ein Lagerfeuer machen. Ich hab es vermisst. Ehrlich. Als wir Freitag Abend ankamen, hatten wir uns eingerichtet, etwas zu Essen gekocht und dann ans Feuer gesetzt. Letzteres natürlich mit Zunder aus der Natur - Diestelsamen und Birkenrinde.
Den Samstag hatten wir mit Frühjahrsputz verbracht, hatten aber auch noch die Zeit gefunden in unseren Pilzwald zu fahren. Wandering und Sitzplatz. In der Hängematte die Seele baumeln lassen. Und dann ist da ja noch die Terrasse vom Hexenhäuschen. Von dort aus lassen sich morgens, abends, aber auch in den Pausen wunderbare Naturmomente entdecken.
Am Sonntag ging es wieder nach Hause. Über den nahen Wiesen flogen dutzende Rauchschwaden im einsetzenden Regen knapp über den Grashalmen, um Insekten für ihren Nachwuchs zu gefangen. Ein versöhnliches Bild zum Abschluss.
Auf dem Weg nach Hause, hielten wir noch unterwegs an und ich hatte die Gelegenheit für knapp zwei Stunden alleine durch den Regen zu schlendern. Die "Straßen", es waren eher befestigte Fahrspuren, waren hier noch zum Teil aus sogenannten Panzerplatten gefertigt. In der gesamten Zeit bin ich lediglich einer Person begegnet. Am Ende meiner Tour hatte ich reichlich Kräuter für das Abendessen gesammelt - Wildkräuter Pesto an Rote Beete Gnocchi und veganen Parmesan. Schade, dass der Holunder hier noch nicht geblüht hatte, dann hätten wir auch noch eine süße Nachspeise gehabt.
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| Der Mai macht seinem Namen als "Wonnemonat" alle Ehre. Überall sprießt und blüht es. |
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| Weißdorn ist für mich eine "mächtige" Pflanze. |
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| WANDERING - in diesem Wald kann ich eintauchen und entspannen. Auch wenn viele Stellen Forst Monokultur Plantagen sind, bin ich dennoch gerne hier. |
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| Die erste "Flocken Hexe" - leider nicht mehr frisch. Zum "Aussporen" verblieb dieser Pilz im Wald. |
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| Dörfliche Abgeschiedenheit. |








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