Summ, summ, Bienchen summ herum. Die letzten Arten der Woche waren intensiv und es geht genauso intensiv weiter. "Wie mache ich mir das alles erlebbar?", höre ich mich gerade selber fragen. Schulterzucken gebe ich mir ohne Umschweife die Antwort und Hacke diesen Text ins Tablet. Ablenkung in Perfektion. In dieser Woche gibt's Werbung für meine Hängematte und noch mehr Text nach der Werbung,
Montag: Ich starte mit einer Atemmeditation in den Tag. Das ist eine liebgewonnene Routine geworden. Nach dem Frühstück packe ich meinen Rucksack und schwinge mich aufs Rad. Zu spät dran, bleibt leider keine Zeit für die Fahrt durch den Park. Fünfundzwanzig Minuten später stehe ich verschwitzt in der Kita. Eine neue Kita. Hier gibt's auch Potenzial für Naturpädagogik. Im Garten schnappe ich mir ein frisches hellgrünes Winter-Lindenblatt (Heilpflanze des Jahres 2025) und kaue darauf herum. Ich entdecke in einer Ecke Giersch und verleibe mir ein paar Blätter ein. Okay. Hier gefällt es mir und für den langen Radweg muss ich mein Zeitmanagement überdenken.
Auf dem Heimweg habe ich genug Zeit, um mich einfach durch den langgestreckten Park mit dem Rad rollen zu lassen. Den Abend werde ich in der Hängematte an der Lauer verbringen. Das hat sich zum montägigen Ritual entwickelt. Gerade jetzt im Juni, wo es sehr lange Tageslicht gibt, mag ich es umso mehr draußen zu sein.
Entspannen und staunen. Schneller geht es kaum. Für meine Weiterbildung habe ich dabei aber jetzt wenig geleistet. Dafür umso mehr für meine Gesundheit.
Dienstag: neuer Tag, neues Glück. Ich male eine Sandbiene in mein Naturtagebuch und komme mit den Kindern ins Gespräch, was sie so über Bienen wissen. Die meisten kennen die Honigbiene oder wie ich manchmal werten sage "Honigschwein" oder "Mastbiene". Aber ein Kind sagt Hummel, ein anderes sagt Holzbiene und schon sind wir mitten drin im Flow. Für eingehendere Studien zu den Bienen fehlt mir heute allerdings der Antrieb. Dafür freue ich mich aber über die Lieferung vom passenden Tarp für meine Hängematte.
Mittwoch: 30 Kilometer Rad fahren zur Arbeit und zum Training. Da bleiben nur die flüchtigen Blicke auf die Natur in den Parks und im Auwald. Aber auf dem Weg zur Arbeit lief mir erst einmal ein Reh über den Weg. Ein guter Start in den Tag.
Donnerstag: Tageseinblicke... Kurz nach 7 aus dem Haus und abends 8 Uhr wieder zu Hause. Zwischendrin für zwei Stunden auf dem Rad sitzen, sechs Stunden arbeiten, Kids und Teens trainieren, ein Fachgespräch über Gewaltprävention führen. Da war meine Kraft erschöpft und mir ist das Privileg bewusst, heute keine Care Arbeit leisten zu müssen.
Freitag: Der Wetterbericht sagt Regen vorher. Ich werde heute 14 Uhr Feierabend haben und muss dringend raus in die Natur. Ich packe meine Hängematte und das Tarp ein. Wenigstens draußen abhängen. Auf dem Weg zur Arbeit laufen gerade die Graugänse quer über den Weg, so dass ich mit dem Rad abbremsen muss. Ein schöner Einstieg in den Tag.
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Gräser waren letzte Woche das Thema bei Wildniswind. Einige Pflanzen sind gerade bis zwei Meter hoch. Wie filigran und stabil kann bitte schön Gras sein? Von links nach rechts: 1 Gewöhnliches Knaulgras, 2&3 Wolliges Honiggras, 4 Glatthafer |
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| Von links nach rechts: Weicher Storchschnabel, Hunds-Rose, Gelbe Schwertlilie |
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| Meine Hängematte und das Tarp sind schnell aufgebaut. Ich bin dann tatsächlich tief und fest eingeschlafen. Nach drei Stunden am See ging's dann ganz entspannt nach Hause. |
Werbung! Ich werde von Amazonas nicht gesponsert. Die Beschreibung gibt nur meine persönlichen Eindrücke und Erfahrungen wieder.
Die Hängematte hatte ich mir vor zwei Monaten gekauft. Das Tarp besitze ich seit dieser Woche. In der "Moskito Traveller Thermo" habe ich schon wirklich viele Stunden und so manches Schläfchen verbracht. Mit der Anschaffung habe ich mir einen lang gehegten Traum erfüllt und bin wirklich begeistert. Dass Moskitonetz funktioniert auch im Leipziger Auwald in der Dämmerung in der unmittelbaren Nähe von Gewässern. Durch die Spreizstäbe ist in der Hängematte angenehm viel Platz. Es gibt ein extra Einschubfach für eine Isomatte. Das macht die Hängematte auch bei kühleren Temperaturen komfortabel. Die Hängematte kommt mit gerade einmal 650g und einem Packmaß von 25 x 9,5 cm leicht und kompakt daher. Wichtig! Amazonas verkauft die Hängematten ohne Aufhängung.
Als Aufhängung habe ich mich für die "Adventure Rope" entschieden. Es ist schon erstaunlich, wie wenig Material mein Körpergewicht sicher trägt. Die breiten Baumbänder schützen den Baum und die dünnen Bänder halten ein Gewicht von 150 Kilogramm aus. Dabei wiegen beide Seile gerade einmal 90 Gramm.
Das Tarp ist direkt auf die Hängematte zugeschnitten und hat ein einfaches, aber effektives Aufhängesystem mit Spannkarabiner und ist ebenfalls sehr hochwertig verarbeitet. Die Abspannschnüre haben kleine am Tarp angenähte Taschen mit Klettverschluss, was wirklich sehr praktisch ist. Zum Set gehören ebenfalls vier hochwertige Heringe. Das beste am Tarp... Es ist bei Wind ziemlich leise. Mit einem Gewicht von 650g und einem Packmaß von 25 x 10 cm passt das Tarp auch als Regen- und Sonnenschutz bei Wanderungen in meinen Rucksack.
Die genauen Daten und Preise könnt ihr auf der Homepage von Amazonas einsehen.
Warum ich mich für Amazonas entschieden habe? Die Firma hat 30 Jahre Erfahrung. Ich habe mir viele Berichte zur Marke angeschaut und durchgelesen. Das Material ist leicht, robust und sehr gut verarbeitet. Viele Hängematten sind für mein Körpergewicht an der angegebenen Belastungsgrenze. Da bringt meine Hängematte fast die doppelte Belastbarkeit. Es gibt gut abgestimmte Zusatzprodukte (Tarpsocks, Organizer, Underquilt, Topquilt). Auch wenn die Kosten für mein persönliches Budget eher hoch ausfallen, so hat mich die Qualität überzeugt. Zudem kann ich mir mein komplettes Setup Stück für Stück kaufen. Durch diese Bandbreite kann ich die Hängematte das ganze Jahr über nutzen.
Warum aber jetzt eine Hängematte? Zwei Bäume sind in unseren Breiten schnell gefunden. Diese müssen nicht einmal einen großen Stammumfang haben, um als Aufhängung zu dienen. Ich kann bei fast jedem Wetter darin sitzen oder liegen. Das bringt mich komfortabel näher an und in die Natur. Mit dem Tarp bleibe ich vor Regen, Wind und Sonne geschützt. Mit einer Isomatte, einer Decke oder Schlafsack kann ich meine Draußenzeit in der Hängematte erhöhen. Mit einem Underquilt funktioniert das auch bei Temperaturen unter Null Grad. Persönlich finde ich die Hängematte bequemer als ein Zelt und deutlich komfortabler als auf dem Boden mit einer Isomatte oder einem Sitzkissen zu sitzen. Mit einer geeigneten Unterlage könnte ich die Hängematte aber auch auf dem Boden aufbauen.
Samstag: das Projekt Gartenhaus hat mich fest im Griff. Die Unterkonstruktion ist fertig, aber der Regen spielt uns einen Streich. Den Aufbau des Hauses müssen wir verschieben. Aber immerhin habe ich die ersten Holzer markiert und ausgerichtet.
Sonntag: der Wetterbericht ist sehr ungenau. Aber immerhin funktioniert das Regenradar. Vor kräftigen Schauern sollten wir verschont bleiben. Wir schaffen es im Laufe des Tages die Laube bis zum Dachansatz zu bauen. Zwischendrin freue ich mich immer wieder über die vielen Vögel rund um den Garten. Milan, Turmfalke, Elstern, Rabenkrähen, Kohlmeisen, Mönchsgrasmücke, ein Gimpel. Dann noch die Insekten und eine große Schwarzblaue Holzbiene.
Montag: irgendwie gehört dieser Tag mit in diese Woche. Drei Gartentage am verlängerten Wochenende lassen es mich so fühlen. Wir bauen das Dach und decken es mit einer Plane ab. Ich esse die ersten Kirschen des Jahres und nasche ein paar Erdbeeren. Auf dem Kompost im Nachbargarten sitzt eine Zauneidechse und schimmert mit ihrem Grün in der Sonne. Zwischenzeitlich lasse ich mich immer wieder vom Rüttelflug des Falken ablenken.
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| Das war der Sonntag. |
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| Pfingstmontag. Das Dach steht. Richtfest. Schnell noch eine Plane drauf und fertig für Heute. |
Fazit der Woche: Wir haben wie fleißige Bienchen gemeinsam an einem Projekt gearbeitet. Ich hätte zwar gerne mehr Draußenzeit gehabt, war aber im Nachhinein die ganze Zeit beim Bauen draußen. Der Fokus war halt nur ein anderer. Ich musste mich lediglich anders arrangieren und so ist das Leben eben. Dafür haben wir viel geschafft und sind auch als Familie daran gewachsen. Ich durfte nach 25 Jahren Abstinenz endlich mal wieder meine verkrusteten Zimmerersynapsen füttern.
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