Eine spannende Woche liegt hinter mir und ich fange mal an aus meinem Alltag zu plaudern.
Von Montag bis Donnerstag war es einfach derbe verregnet. Die Zeit auf Arbeit habe ich genutzt, um mit einem Kind ein Geburtstagsgeschenk zu basteln. Planen, Material besorgen, sägen, schleifen, bohren, schnitzen, kleben, schneiden. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Am Freitag habe ich mich nach der Arbeit für ein Wochenendtrip in den Norden katapultiert. 14:00 Uhr mit Bus und Bahn losfahren, 23:30 Uhr ankommen. Was dabei rausgekommen ist, war ein wunderbarer Tag am Meer und der Umgebung. Warum auch immer, die Bilder wurden in umgekehrter Reihenfolge eingefügt.
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| In der einbrechenden Dämmerung kürz nach Sonnenuntergang, haben wir uns die Nase freipusten lassen und den Blick von der Seebrücke aus genossen. |
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| Ich kann mich nicht satt sehen. |
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| Die kleinen Dinge am Wegesrand. Mal auffallend, mal unscheinbar. Fliegenpilz, Schopftindling und Schnecken auf Buche. |
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| Wenn der Wind so stark ist, dass er den Sand in die Ugen fliegen lässt. |
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| Dünen mit Gras, Wildrosen, Sanddorn, Weißdorn und einem schmalen Küstenwaldstreifen. |
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| Mit meinem Telefon lassen sich keine scharfen Bilder machen. Da spielt der Zoom nicht mit. Das Eichhörnchen hat sich von uns nicht wirklich stören lassen. |
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| Füße im Wasser, Wind in der Nase und Sand in den Augen. Mein Weg führte mich heute morgen direkt an und ins Wasser. Meditation bei starkem Wind und Wellengang. Ich liebs. |
Ich durfte ein Moorgebiet mit vielen Birken betrachten und schöne Waldparzellen mit großen Buchen und Eichen bestaunen.
Am Sonntag ging es weiter nach Schwerin. Was soll ich sagen? Es ist wirklich schön hier im Herbst.
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| Den Schlosspark fand ich schon vor über vier Jahrzehnten schön. Jetzt im Herbst ist es fast schon magisch. |
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| Die nicht so gute Qualität meines Smartphone lässt hoffentlich erahnen, wie schön es hier gerade ist. |

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Mecklenburg ist schön. Unbestritten. Wenn ich die Landschaft durchwandere oder durchfahre, dann ist es ein tiefes Gefühl der Verbundenheit. Ich habe als Kind hier gelebt, später meine Ferien hier verbracht, habe als Jugendlicher hier eine Ausbildung absolviert und war hier unzählige Male im Urlaub. Ja. Ich bin hier verwurzelt. Immer noch und immer wieder. Allerdings habe ich durch mein Naturwissen auch einen sehr kritischen Blick auf große Teile der "Natur". Wälder, die nur Plantagen sind, riesige konventionelle Landwirtschaftsflächen. Orte, die massiv bebaut wurden und werden, nur damit wir dort in schicken Ferienwohnungen Urlaub machen können. Restaurants und Imbisse, die Massen an Touristen bfertigen mit Fisch und Fleisch, weil man das ja im Urlaub so isst. Und dennoch gibt es diese Orte mit schöner Natur, alten Buchenwald, stille Rückzugsorte und die Hoffnung, dass wir Menschen doch irgendwann die Erkenntnis haben werden, wie schützenswert diese Natur, dieser Planet ist. Und es ist eigentlich einfach, wenn wir uns alle ein Stück zurück nehmen. Wir brauchen keine "Führer", die uns sagen, wie das geht. Alles beginnt mit etwas mehr Dankbarkeit und Empathie.
Ich versuche darüber hinaus für meinen Teil Menschen bei ihrer Entdeckungsreise in die Natur und für die Natur zu begeistern. Das fängt bei den Kleinen an und zieht sich durch alle Altersschichten.
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| Aus "Abfall" noch was schönes machen. |
Wir lesen uns...
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