Montag: In die Woche starten und diese bestmöglich gestalten. In der Kita basteln wir. Inspiriert durch ein Kind kam ich auf die Idee, einige Figuten aus Sektkorken zu gestalten.
Dienstag: angeregt durch die von mir gefertigten Figuren, bastelten die Kids gleich knappe 25 Stück. Fantastisch! So soll das sein. Als ich die Kita verlassen wollte, saßen die Stare in der Kastanie. Schon war ich wieder gedanklich in Mecklenburg, als wir diese wunderbaren Vögel als "Art der Woche" vor gut einem Jahr bei Wildniswind hatten. Ich hatte unter einer Buche meditierend eine sehr starke Verbindung aufgebaut.
Mittwoch: Ich musste mal wieder auf meinen Bus warten und überbrückte die Wartezeit mit einem kleinen Abstecher in den Park in Leipzig Meusdorf.
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| Tiefstehende Sonne, Gras, Sträucher, abgefallene Blätter. Ich bin sehr leicht zufrieden zu stellen. Früher hätte ich das Warten auf einen Bus als Lebenszeitverschwendung angesehen. |
Mittwoch: Zeit fürs Naturtagebuch. Irgendwie läuft das nebenbei ganz von alleine. Seit 2023 mache ich das jetzt und habe mit zunehmender Erfahrung auch immer mehr Spaß daran. Vor allem in der Mittagsruhe finde ich regelmäßig Zeit dafür.
Donnerstag: Ich genieße den Herbst sehr. In den Leipziger Parks zieht sich der Herbst auch deutlich länger. Am Grassi Museum stehen viele Kirschbäune, die mit Blättern in besonders vielen Farben strahlen.
Freitag: Es wird Zeit neue Meisenknödel herzustellen und es klingt nach einem Projekt für die Kita. Vielleicht knoten und flechte ich noch ein paar Makramee als Knödelhalter.
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| Dorfromantik bei aufgehender Sonne. |
Samstag: Ein kleiner Herbstspazierfang durch den Auwald und vorbei an der Wildparkgaststätte. Wir diskutieren angeregt darüber, wie wir aus dem Gebäude ein veganes Café und eine Waldakademie für Schulungen, Seminare und Führungen daraus machen wollen. Ich merke, dass ich an vielen Stellen zu klein denke. Wer gibt mir eigentlich die Grenzen meines Denken vor? Wäre es realistisch so ein Projekt zu starten und was müssten wir dafür alles tun? Wenn ich mir überlege, was aus Wohllebens Waldakademie geworden ist und wie viele Menschen mittlerweile davon leben. Sicher, ich bin kein Erfolgsautor - ich habe noch nicht einmal ein Buch geschrieben - und habe auch nicht die finanzielle Kapazitäten, aber irgendwie ging es bei anderen ja auch nicht von jetzt auf sofort, von 0 auf 100 los.
Wie lässt sich also Natur- und waldpädagogische Wissensvermittlung, mit einem gesicherten Einkommen verknüpfen, um daraus ein Unternhemen zu schaffen, welches sich Wald- und Naturschutz, einer veganen Idee und solidarischen Arbeiten auf die Fahne schreibt?
Eines steht fest, ich möchte gerne Leute motivieren, sich mehr für eine bessere Welt einzusetzen.
Sonntag: Ein wenig lernen und Kultur am Abend. Sebastian23.
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| Ich nehme mir mit... auf die positiven Dinge zu schauen und um den Irsinn da draußen zu ertragen, eine große Portion Humor. |





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