Montag: Diese Woche (KW 14/2026) gibts gleich drei intensive Tage Draußenzeit. Da darf die Woche gerne mit kräftigem Regen starten. Gestern hatte ich beim Wandering einige abgestorbene Holunderzweige gesammelt, aus denen ich zusammen mit einigen Kindern Holunderperlen fertigen werde. Sägen, Holundermark entfernen, schleifen. Wenn wir genügend Perlen zusammen haben gehts ans Färben.
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| Meine Wekzeuge der Wahl: eine Säge und die Ahle meines kleinen roten Taschenmesser. Fürs schleifen benutzen wir Schleifpapier mit zwei verschiedenen Körnungen. |
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| Eine Art der Woche in meinem Kalender mit dem Kugelschreiber skizzieren. |
Dienstag: Heute ging es mit den Perlen weiter. Da werden wir wohl noch eine Woche werkeln.
Ich habe zudem ein neues Buch angefangen zu lesen. "Unter Staren" von Antonia Coenen und Philipp Juranek.
Mittwoch und Donnerstag: Arbeit und Training. Am Mittwoch durfte ich von berufswegen den Kinderzirkus besuchen, was mir sehr gut gefallen hat. Am Donnerstag konnte ich aif der Terasse der Kita in der Sonne stehen und den Frühling genießen.
Freitag: Der erste Besuch fürs Hexenhaus in diesem Jahr steht an. Ich habe mich so sehr darauf gefreut. Frühjahrsputz und entspannen inmitten der Natur, umgeben von Bäumen und Vogelgezwitscher. Das wir hier keine Heizung oder einen Ofen haben stört mich nicht. Das Wasser müssen wir mit einem Traktor auf den Berg fahren lassen und in eine Zisterne abfüllen. Mit einem Boiler, der schon 40 Jahre alt ist, können wir das Wasser zum Duschen und Abwaschen erhitzen.
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| Endlich wieder hier sein. "Unser" Hexenhäuschen hat alles was es braucht. Ein Dach, Wände und Fenster. Der Luxus ist die Natur drumherum. Es gibt eine kleine Küche, eine kleine Ecke zum Sitzen, eine Ebene zum Schlafen. Strom gibt's und wir haben 1000l Wasser in der Zisterne. |
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| Füße hoch legen, Kaffee trinken und Vögel beobachten. |
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| Kartoffeln & Möhren vom Bauern meines Vertrauens. Biohof Hausmann. |
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| Dreierlei Kartoffeln. Welch eine Farbexplosion. |
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| Wir nennen es Schnünsch. Kartoffeln, Möhren, Salz, pflanzliche Kochcreme, Petersilie. Für mich gabs pflanzliche "Krakauer" dazu. Wenn Mensch den ganzen Tag draußen verbringt, ist das ein absolutes Komfort-Essen. |
Samstag: Mein Schlafsack hat in der Nacht gute Dienste geleistet. Zwischenzeitlich war es mir sogar zu warm. In den Tag gestartet sind wir mit dem Vogelkonzert in der Dämmerung. Wir starten sehr entspannt in den Tag. Während der Regenschauer verziehen wir uns nach drinnen und genießen einfach die Zeit. Am frühen Nachmittag entschließe ich mich für ein Lagerfeuer.
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Was vegan lebende Menschen so zum Frühstück essen?
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| Die Sache mit dem einem Streichholz. Mit gutem Zunder und der notwendigen Vorbereitung ist das kein Problem. |
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Mit Kienspan, Birkenrinde und abgestorbenen Fichtenzweigen gehts ganz schnell. Reminder: Wie schnell das geht, sollte Mensch sich dringend an Waldbrandstufen halten. Mit dem richtigen Zunder, ausreichend Wind und einer glimmenden Kippe brennt schnell mal ein ganzer Wald ab.
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| Zutaten für ein leckeres Essen |
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| Wildkräuter sammeln |
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| Walnüsse knacken |
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| Postelein putzen |
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| Rucola putzen |
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| Lecker! #govegan |
Sonntag: in der Nacht werde ich vom hellen Mondschein wach. Welch ein Licht. Nach einer zweiten Schlafphase wecken mich die Vögel. Nach dem gestrigen Singdrosselkonzert passte das ganz gut. Trotz des Windes essen wir draußen, trinken aber einen zweiten Kaffee im Schlafsack eingemummelt. Während ich den Kaffee gekocht hatte, konnte ich mich allerdings mit einem Clubbell Training wieder aufwärmen.
Gegen Mittag bin ich alleine losgezogen. Ohne den Wind wäre es feinstes T-shirt Wetter.
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| Die Aussicht und die Sonne genießen. |
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| Diese kleine 6kg Stahlkeule (Clubbell) hatte ich sogar schon vor gut drei Jahren in Slowenien im Gepäck. |
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Eine Landschaft blüht auf und der Ehrenpreis bildet ganze Blütenteppiche. Auf den Wiesen waren viele Feldlerchen zu hören. By the way... mein liebster Vogelgesang.
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| Vogelmiere |
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| Reiherschnabel |
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| Stärkung für ein adultes Pfauenauge. |
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| Der Weitblick war phantastisch. |
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| Wie zarte kann eine Pflanze sein? Das Hungerblümchen so: "ja". |
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| Und wozu gehöhre ich? |
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| Kirschblüte |
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| Spechtlöcher in einer alten Kirsche |
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| Taubnesselteppich und viele Hummeln und Bienen. |
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| Acker Stiefmütterchen |
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| Acker Goldstern |
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| Wiesen Labkraut |
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| Wer hier wohl wohnt? |
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| Ein Nest vom letzten Jahr. |
Die Zeit im Hexenhäuschen war wieder sehr intensiv und wir immer viel zu kurz. Ich würde gerne mal sechs Wochen am Stück hier sein wollen oder besser noch sechs Monate. Wir durften in der kurzen Zeit unfassbar viele Vögel beobachten, die zum fressen bis auf einen Meter an und heran flogen. Die Fledermäuse waren aktiv und viele andere Fluginsekten und Krabbelkäfer. Ich konnte meine erste Hornisse in diesem Jahr beobachten. Ein Eichhörnchen war auch wieder aktiv. Vielleicht das Tier vom letzten Jahr? Die gemeinsame Zeit zu zweit und die vielen kleinen Wunder der Natur machen mich sehr zufrieden und dankbar.
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